SPD: Der Untergang

Martin Schulz: Rücktritt, Nahles soll übernehmen, ist aber auch umstritten. Genossen im Chaos. SPD stürzt weiter ab.

 

Das SPD-Präsidium hat die Bundestags-Fraktionschefin Andrea Nahles einstimmig für den Parteivorsitz nominiert. Die Wahl werde am 22. April auf einem Parteitag in Wiesbaden stattfinden, sagte der scheidende Parteichef Martin Schulz. Nach SPIEGEL-Informationen soll Olaf Scholz in seiner Funktion als dienstältester Stellvertreter bis dahin das Amt kommissarisch übernehmen.

16,5%

Die SPD ist in einer neuen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA um einen halben Prozentpunkt auf 16,5 Prozent gefallen.

Auch die Union fällt in der Umfrage zurück, und zwar um einen vollen Prozentpunkt von 30,5 auf 29,5 Prozent.

Eine Große Koalition käme damit zusammen nur noch auf 46 Prozent. Grüne, FDP und Linke können in der INSA-Umfrage jeweils einen halben Prozentpunkt zulegen und kommen auf 13,0 (Grüne), 10,5 (FDP) und 11,5 Prozent (Linke).

Die AfD bleibt unverändert bei 15,0 Prozent und ist damit nur noch 1,5 Prozentpunkte hinter der SPD.

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