3 neue EU-Finanzaufsichtsbehörden: Wird jetzt alles gut?

Mit gleich drei neuen Finanzaufsichtsbehörden will die EU künftige Krisen vermeiden. Nichts anderes als purer Aktionismus, krankhafte Bürokratiegläubigkeit, Planwirtschaft und Showpolitik?

 

Die Bankenanalysten  selbst stellen die richtigen Fragen zu den neuen EU-Finanzmarkt-Aufsichtsbehörden, die zwar Finanzmarktkrisen künftig verhindern sollen - die aber mangels richtiger Erkenntnis über deren Ursachen (ungedecktes Papiergeld und uferlose fraktionale Geldmengenausweitung über Aufschuldung) keine Chance auf Erfolg haben. Purer Aktionismus, krankhafte Bürokratiegläubigkeit, Planwirtschaft und Showpolitik eben. Künftige Krisen werden um keinen Deut weniger wahrscheinlich. Auch die terminale Papiergeldkrise nicht!
 
Analyst Kornelius Purps  von der HVB - UniCredit Group kommentiert den EU-Aktionismus in Sachen Finanzaufsicht in seinem heutigen "Market Snapshot" so:  "...  die vergangenen zwei Jahre haben die EU- und andere Politiker fleißig debattiert, wie künftig Finanzmarktkrisen verhindert werden können.

Die Ergebnisse dieser Diskussionen werden uns jetzt präsentiert: Vor anderthalb Wochen wurden die Basel-III-Kapitalrichtlinien für Banken verabschiedet. Vor einer Woche präsentierte die EU Kommission ihren Vorschlag, wie der Handel in ungedeckten und ungezuckerten Leerverkäufen reguliert werden soll.

Gestern hat das EU Parlament eine vierelementrige Finanzaufsicht beschlossen: Ein Systemrisikorat in Frankfurt soll als Frühwarnsystem dienen. (Anonyme IT Freaks sitzen ähnlich wie die CTU aus 24 in einem Bunker 200 Meter unter der Erde vor blinkenden Computern und alarmieren bei Bedarf über eine Direktleitung den Kommissionspräsidenten.)

Dazu gibt es eine Bankenaufsicht in London, eine Börsenaufsicht in Paris und eine Versicherungsaufsicht in Frankfurt. All diese Behörden erbringen ihre Leistung im Zusammenspiel mit den jeweiligen nationalen Aufsichtsorganen.

In diesem Zusammenhang stellen sich mir drei Fragen: Wo wird all das Aufsichtspersonal rekrutiert? Wann wird eine Kompetenzschlichtungsstelle für Zuständigkeitsstreitereien eingerichtet? Und wer beaufsichtigt eigentlich die Aufsichtsbehörden?

Trotz einer geschätzten Quote von drei Aufsichtsbeamten pro Bankmitarbeiter wird es auch weiterhin Institute geben, die bar jeder Obrigkeitskontrolle tun und lassen können, was sie wollen. Es handelt sich dabei um die Europäische Zentralbank, die Federal Reserve in den USA, die Bank of England in England sowie artverwandte Institute rund um den Globus. Nach modernem Verständnis genießen diese Institute einen gewissen Sonderstatus."

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