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EU Friedensnobelpreis Farce

Verfehlte Repräsentanten für einen verfehlten Preis: Schulz, Barroso, VanRompuy bekommen den Friedensnobelpreis.


von Peter Boehringer

Heute kam die erwartbare Vollzugsmeldung der selbstreferentiellen EUliten, wer denn nun am 10.12. den „wohlverdienten“ Friedensnobelpreis für die EU entgegennehmen würde. Meine Prognose von Oktober trifft damit ein [s.u. *) ]. Meldung der unkritischen Qualitätsmedien von heute: „Die Präsidenten von Europäischem Rat, EU-Kommission und EU-Parlament - Herman Van Rompuy, José Manuel Barroso und Martin Schulz - werden den Friedensnobelpreis für die Europäische Union gemeinsam entgegennehmen.“

Damit nehmen drei nie gewählte korrupte Figuren und Kriegstreiber absurderweise einen Friedenspreis entgegen, der vorgeblich den 500 Mio friedlichen Menschen Europas zustehe. Und der verlogenste und aggressivste unter ihnen reklamiert den Preis rhetorisch kaum noch verbrämt gleich für sich persönlich – siehe unten.

Ein Gutes hat die Farce: die 500m wirklich friedlichen Menschen wollen mit dieser Show der EUliten nichts zu tun haben. Und nun haben sie das auch nicht. Außer natürlich zwangsweise im TV-Sessel bei den erwartbaren ausführlichen Video-Elogen über die „Repräsentanten der Bürger Europas“  im GEZahl-Fernsehen der Monopolzwangsanstalten.

www.tagesschau.de
Van Rompuy, Barroso und Schulz werden die Europäische Union in Oslo gemeinsam vorstellen und präsentieren, sagte Schulz weiter. Einer der drei werde die Medaille entgegennehmen, einer die Urkunde und einer werde sich in einer Rede für die Auszeichnung bedanken. Wie das genau aufgeteilt werde, stehe noch nicht fest. Die Entgegennahme des Friedensnobelpreises für die Institution EU sei ‚ein ganz besonderer Moment …  in meinem Politikerleben‘, sagte Schulz.

www.spiegel.de

Die Spitzen der drei EU-Institutionen vertreten die Europäische Union bei der Verleihung des Friedensnobelpreises: José Manuel Barroso, Herman Van Rompuy und Martin Schulz werden an der Zeremonie am 10. Dezember in Oslo … , teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. … Damit erfüllt die Kommission eine Forderung von SPD-Chef Gabriel, der sich für eine Teilnahme seines Parteifreundes Schulz starkgemacht hatte.  "Martin Schulz ist der Repräsentant der Bürgerinnen und Bürger Europas".

 

Kommentar einer Besucherin [Besucher]  www.goldseitenblog.com:

Herzlichen Glückwunsch an alle Bürger der EU-Staaten zum Friedensnobelpreis 2012! Wenngleich (auch) meiner Meinung nach zum unpassenden Zeitpunkt, wird vom Nobelkommitee endlich einmal die NORMALITÄT JAHRZEHNTELANGEN FRIEDENS gewürdigt - und daß die Bevölkerungen (in ihrer breiten Mehrheit) keine PolitikerInnen wählen, die sich gegenseitig die Köpfe einschlagen.

 

Ihre Meinung in Ehren, Besucherin, doch sie haben an entscheidender Stelle etwas falsch mitbekommen: der Preis ging eben NICHT an die friedlichen europäischen Menschen, sondern ganz explizit an die totalitäre EU und damit an ihre praktisch ausnahmslos NICHT direkt vom Volk gewählten Institutionen! Warten sie mal ab, wer den Preis entgegennehmen wird. Vermutlich Van Rompuy oder Schulz, diese abgehobenen EUlitisten sind ohnehin austauschbar! Und glauben wir wirklich, dass diese Figuren vom Volk je direkt gewählt würden? 12.10.12 @ 16:19

 

„Nationale Parlamente schaden der EU und sollen entmachtet werden“

deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

In seinem neuen Positionspapier will Herman Van Rompuy nun den nationalen Parlamenten auf den Leib rücken: Sie handeln nicht im Interesse der EU, und sollten daher… deutlich zurückgedrängt werden. … Die EU will die aktuelle Krise nützen, um den europäischen Parlamentarismus zu reformieren. Die nationalen Parlamente mögen den Staaten nutzen, für die EU sind sie eher lästig. Daher will die EU-Kommission, dass künftig alle wichtigen Budgetentscheidungen nicht mehr in den Staaten getroffen werden, sondern im EU-Parlament. Im Kapitel über demokratische Legitimation schreibt VanRompuy, dass Entscheidungen dort demokratisch legitimiert werden sollen, wo sie tatsächlich getroffen werden. [sic!]

 

Sie hörten Worte und Geist eines Friedensnobelpreisträgers und großen Demokratten. Geschrieben in der H-EUligen Schrift anno domini 2012.  Amen.

Höchste Zeit, die geradezu prophetischen Worte von Nigel Farage von Februar 2010 zu Gottspieler Van Rompuy noch einmal anzuhören:
„Ich habe keinen Zweifel, dass es Ihr Vorhaben ist, der stille Meuchelmörder der europäischen Demokratie und der Nationalstaaten zu sein“ www.youtube.com

Van Rompuy ist Gott – und Nigel sein Prophet. Allerdings einer, der für seine „Beleidigung“ VanRompuys in dieser Rede sowie für das Aussprechen der Wahrheit über VanRompuys Hass auf und Putsch gegen die Nationalstaaten eine Geldstrafe des EU-Parlaments kassiert hat!

www.goldseitenblog.com

 

 

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