AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Banken: Zypern Pleite kein Problem

Banken-Chefvolkswirte widersprechen EZB: Zypern-Krise keine Gefahr für die Euro-Zone. Commerzbank: „Zypern hat vermutlich nicht das Potenzial, die Währungsunion zu destabilisieren“.


Die Hängepartie um Zypern stellt nach Einschätzung führender Ökonomen in Deutschland keine Gefahr für die Euro-Zone dar. Sie widersprechen damit dem Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB), Jörg Asmussen, der erklärt hatte, dass eine Pleite Zyperns und seiner Banken „indirekte Folgen für die Euro-Zone als Ganzes“ hätte und damit die Sorgen über die Umkehrbarkeit des Euro wiederkehrten. 


Der Chefvolkswirt der Commerzbank, Jörg Krämer, erklärte die geringfügige Relevanz Zyperns damit, dass sich die Forderungen ausländischer Banken gegenüber Zypern auf rund 50 Milliarden Euro summierten, was lediglich 0,17 Prozent aller grenzüberschreitenden Bankforderungen weltweit entspreche. Die Staatsschuld Zyperns in Höhe von 14 Milliarden Euro sei verglichen mit anderen Ländern ebenfalls gering. „Zypern hat vermutlich nicht das Potenzial, die Währungsunion zu destabilisieren“, sagte Krämer Handelsblatt Online. 


Der Chefvolkswirt der DZ Bank, Stefan Bielmeier, hält Zypern ebenfalls für nicht systemrelevant. „Zwar besteht eine enge Verflechtung mit dem griechischen Bankensystem, aber die sonstigen Abhängigkeiten mit dem europäischen Bankensystem rechtfertigen aus meiner Sicht nicht den Status der Systemrelevanz“, sagte Bielmeier Handelsblatt Online. Im Fall Zyperns gehe es vielmehr um die Frage, ob man auch ein kleines Euro Land vor einem „Default“ schützen solle. „Aus meiner Sicht sollte man dies, da ansonsten die Frage aufgeworfen werde würde, bis zu welcher Größe ein Euro-Land schützenswert ist.“ Die bislang unterstellte und nicht in Frage gestellte Integrität des Euro-Raumes sollte aus Sicht Bielmeiers nicht angetastet werden, „da ansonsten das Investorenvertrauen nachhaltig gestört werden dürfte“. 


Der Chefvolkswirt der Dekabank, Ulrich Kater, er! klärte, dass Zypern an den Märkten als „nur bedingt systemrelevant“ angesehen werde. „Die potenziellen Ausfälle sind verkraftbar, eventuellen Liquiditätsbedarf des europäischen Bankensystems wird die EZB befriedigen“, sagte Kater Handelsblatt Online. Die „politische Systemrelevanz“ Zyperns sei hingegen größer. Schließlich sei die bisherige Aussage der europäischen Politik gewesen, dass der Euro mit allen jetzigen Mitgliedern erhalten bleibe. „Allerdings wird auch an den Märkten das zyprische Problem des immensen Bankensektors in Relation zur Größe der Volkswirtschaft als extremer Sonderfall gesehen, der so in keinem anderen Mitgliedsland existiert“, betonte Kater. 


Vor diesem Hintergrund wäre nach Katers Überzeugung „ein Ausscheren Zyperns aus dem europäischen Verbund zwar eine politische Niederlage für die Europäische Union, würde allerdings nicht automatisch den Euro an sich infrage stellen“. Er erwarte für diesen nach wie vor unwahrscheinlichen Fall „kurzzeitige Marktturbulenzen, auf die jedoch eine Stabilisierung folgt“.

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Aktuelle Presse

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hält nichts davon, die Abschaffung der Minijobs in den Fokus der Arbeitsdebatte zu stellen. "Es gibt sehr viele Menschen, die machen einen Minijob, weil sie [ ... ]

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Mittwoch den rumänischen Premierminister Ilie Bolojan in Berlin empfangen und mit ihm eine engere Zusammenarbeit im Rüstungsbereich vereinbart.

"Parallel [ ... ]

Experte erwartet

Chinas Wirtschaft ist 2025 laut offiziellen Zahlen zwar um fünf Prozent gewachsen, doch Experten warnen vor trügerischer Stabilität. Jörg Wuttke, langjähriger Chef der Europäischen [ ... ]

Insgesamt 629 Bürger haben im vergangenen Jahr Geld auf das Schuldentilgungskonto des Bundes überwiesen. Insgesamt kamen so 123.107,69 Euro zusammen, rund 49.000 Euro mehr als im Vorjahr, berichtet [ ... ]

Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) will gegen die Aberkennung seines Doktorgrades durch die Technische Universität Chemnitz vor Gericht ziehen.

Das teilte die Thüringer Staatskanzlei [ ... ]

Angesichts der eingetrübten Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft hat die Linke die schwarz-rote Wirtschaftspolitik sowie die Verwendung der Mittel aus dem Sondervermögen scharf kritisiert.

"Dass [ ... ]

Der Vorsitzende der Europäischen Volkspartei, Manfred Weber, fordert ein neues Amt in der EU: einen Europäischen Präsidenten.

"Wir müssen aufhören, jeden Tweet aus Washington zu [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.