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Gold-Crash: Chancen

In den letzten Tagen wurde in den Medien lang und breit über den Crash am Edelmetallmarkt berichtet. Gründe, Ursachen und mögliche Szenarien für jede Weltanschauung lassen sich zu Hauf finden und diskutieren. Die zentrale Frage, die aber vor allem Minenaktien-Fans brennend interessiert, lautet: Wie weit fallen die Minen noch? Wo ist der Boden? Und kann ich jetzt eventuell ein Schnäppchen machen?


von Robert Schröder

Rückblickend habe ich den jüngsten Einbruch des HUI konkret nicht kommen sehen, auch wenn ich zwischendurch Ende Januar die 250 Punkte Marke erwähnt und skizziert, jedoch nicht weiter konsequent verfolgt hatte.

Zitat aus meiner letzten Analyse vom 6. März: „Auch wenn mein Prognosepfeil dann steil Richtung 600 deutet, sollte niemand ernsthaft versuchen direkt ins fallende Messer zu greifen! Wir brauchen erst ein bullisches Umkehrmuster bzw. zumindest eine Stabilisierung, bevor wir sagen können: “Das war’s!“. Vorher würde ich nichts machen. Lassen Sie den Markt sich “auskotzen“ und warten einfach mal ab, was an den beschriebenen Kursniveaus geschieht.“

Es gab kein Umkehrmuster. Dafür sahen wir einen waschechten Crash, der dem in 2008 in nichts nachsteht. Aber wie nach jedem Ausverkauf, gibt es auch jetzt wieder Chancen.

Folgende Argumente sprechen meiner Meinung nach jetzt aber dafür, dass Gold- und auch Silberminenaktien „unten“ waren nun wieder kaufenswert sind:

  • Der RSI auf Wochenbasis war zeitweise schon bei 16 und deutet auf einen komplett ausgebombten Markt hin. Selbst im Oktober 2008 wurde hier lediglich ein Wert von 25 erreicht.
  • Punktemäßig ist die seit September 2011 laufende Abwärtsbewegung vergleichbar mit der in 2008. Bei 269 Punkten sind die Wellen A und C (grün) gleich lang. Die internen Wellen A und C (blau) sind bei 264 gleich lang. Das Tief am 17. April wurde mit 256,20 Punkten gehandelt. Bessere Wellenverhältnisse auf so großer Zeitebene gibt es bald nicht!

HUI-w

  • Auch die Bollinger Bänder sollte man sich bei solch extremen Bewegungen einmal genauer ansehen. Ich hatte sie beispielweise im September 2012 als zusätzliches Argument herangezogen, dass die damalige Kursrally des HUI auf wackligen Beinen steht. Immer wenn die Kurse aus dem Bollinger Band hinausspringen, egal, ob nach oben oder nach unten, erreicht eine Trendbewegung wenig später ihre maximale Ausdehnung. Im Wochenchart ist der HUI Mitte April aus dem Bollinger Band nach unten herausgerutscht! Mit dem gestrigen Schlusskurs notiert der HUI jetzt wieder knapp innerhalb des Bandes.
  • Der HUI ist in eine horizontale Unterstützungszone zwischen 292 und 258 Punkten eingetaucht. Bisher wurde dieser Bereich verteidigt.
  • In Kombination mit der unteren Trendkanallinie und dem langfristigen Aufwärtstrend, der nicht direkt getestet wurde, aber bisher gehalten hat, kommt auch von dieser Seite eher grünes Licht.
  • Das Verhältnis zwischen Gold und HUI lag in der letzten Woche, am 17. April, bei 5,35. Selbst im Oktober 2008 lag es bei 4,34. Heute sind Minenaktien demnach also sogar noch günstiger als damals. Nur im Jahre 2000, als das Verhältnis bei 7,39 lag, waren die Minenaktien noch billiger als heute. Das bedeutet also nichts anderes, als dass wir jetzt bei Minenwerten die beste Kaufgelegenheit seit 13 Jahren sehen!

Gold-HUI-Ratio

  • Der Goldminers Bullish Percent Index (BPGDM) hat in der letzten Woche ein sehr düsteres Bild gezeigt. 0 % der Aktien dieses Sektors zeigten ein Kaufsignal. Hingegen zeigten 100 % ein Verkaufssignal. Schlechter geht damit nicht mehr. Übrigens wurden 0 % als Extremwert auch im Oktober 2008 erreicht!

bpgdm-w

 

Fazit: Lange Rede, kurzer Sinn. Minenaktien sind aus den genannten Gründen sehr günstig bewertet. Den mutigen Anlegern bieten sich in diesen Tagen historisch gute Einstiegsmöglichkeiten. Wer ab jetzt einen langen Atem hat und sich auch nicht von der mitunter hohen Volatilität abschrecken lässt, kann sich meiner Einschätzung nach in drei bis vier Jahren an satten Kursgewinnen im 3-stelligen Prozentbereich erfreuen. Denn wie sagte schon Nathan Rothschild: „Kaufen, wenn die Kanonen donnern!“.

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