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Microsoft = NSA?

Microsoft kooperiert  laut Edward Snowden in großem Stil mit dem US-Geheimdienst NSA. Betroffen davon sind fast alle Produkte von Microsoft: Emailprogramme wie outlook.com, Hotmail. Auch Sprach- und Videoverbindungen von Skype werden direkt an die NSA weitergeleitet.

 

Ist Microsoft eine Unterabteilung des US-Geheimdienstes NSA? Bisher haben Facebook, Apple, Google und Microsoft versucht, den Eindruck zu erwecken, ihre Zusammenarbeit mit den US-Behörden beschränke sich auf das Nötigste. Doch nun kommt raus, dass Microsoft praktisch der verlängerte Arm der NSA ist und alle seine Dienste zum Abhorchen zur Verfügung stellt. Das behauptet zumindest Edward Snowden.

Die britische  Zeitung "The Guardian" berichtet , wie Microsoft mit den Ermittlern kooperiert. Demnach zeigen Informationen von Snowden, dass das Unternehmen in den vergangenen drei Jahren intensiv mit US-Geheimdiensten zusammenarbeitet.

Die National Security Agency (NSA) habe etwa die Sorge geäußert, Web-Chats auf dem neuen Outlook.com-Portal nicht mitlesen zu können. Microsoft habe daraufhin der NSA geholfen, die konzerneigene Verschlüsselungstechnik zu umgehen. Dieses Vorgehen soll sich dem Bericht zufolge nicht auf die Web-Chats beschränkt haben: Die NSA soll auch Zugang zu E-Mails auf Outlook.com und Hotmail vor der Verschlüsselung gehabt haben.

Auch der Internet-Telefoniedienst Skype, die Microsoft im Oktober 2011 gekauft hat, geriet ins Visier der NSA: Laut "Guardian" hat die Firma mit Geheimdiensten ermöglicht, im Rahmen des "Prism"-Überwachungsprogramms sowohl Video- als auch Audio-Unterhaltungen mitzuschneiden.

Mehr Infos: Microsoft-Betriebssysteme mit Hintertür für US-Geheimdienste

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