AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Öl: weiter freier Fall

Jüngster Ölpreisrückgang nicht spekulativ getrieben. Seit Juni haben sich die Preise inzwischen nahezu halbiert. Aus der OPEC gibt es weiterhin keine Anzeichen, auf den Preisverfall zu reagieren.

 

Von Commerzbank Commodity Research

Die Ölpreise befinden sich weiter im freien Fall. Brent handelt unter 60 USD je Barrel, WTI bei weniger als 55 USD je Barrel, was jeweils den niedrigsten Niveaus seit 5½ Jahren entspricht. Seit Juni haben sich die Preise inzwischen nahezu halbiert. Aus der OPEC gibt es weiterhin keine Anzeichen, auf den Preisverfall zu reagieren. Der Ölminister der Vereinigten Arabischen Emirate sieht keine Notwendigkeit für eine außerplanmäßige Sitzung.

Die OPEC sieht sich auch nicht mehr als „Swing-Produzent“, welcher den Markt wieder ins Gleichgewicht bringt. Stattdessen erwartet die OPEC, dass der Markt dies selbst übernimmt. Die Anpassung muss somit über den Preis erfolgen. Ein Ende der Talfahrt ist daher nicht in Sicht, zumal es derzeit noch keine sichtbaren Anzeichen für eine anziehende Nachfrage oder eine Angebotseinschränkung außerhalb der OPEC gibt.

Die Nachfrage soll sich im nächsten Jahr jüngsten Schätzungen zufolge weniger dynamisch entwickeln als bislang erwartet, wofür insbesondere die ölproduzierenden Länder wie Russland verantwortlich zeichnen. Von daher verspricht die massive Zinserhöhung der russischen Zentralbank nichts Gutes (siehe auch Edelmetalle unten). Zwar ist die Zahl der aktiven Ölbohrlöcher in den USA laut Baker Hughes in der letzten Woche deutlich gesunken.

Dennoch wird es wohl noch Wochen, wenn nicht gar Monate dauern, bis sich dies in den harten Produktionsdaten niederschlägt. Aktuelle Positionierungsdaten zeigen, dass der Ölpreisrückgang nicht spekulativ getrieben ist. Im Gegenteil, die spekulativen Netto-Long-Positionen bei Brent und WTI sind zuletzt sogar gestiegen, im Falle von Brent sogar auf das höchste Niveau seit Anfang August.

Unterdessen macht sich der Ölpreis-Verfall auch an der Börse bemerkbar. Insbesondere Öl-sensitive Werte wie die Versorger und Ölproduzenten und -förderer mit kräftigen Einbussen. Beim DAX ging es mit RWE und Eon runter. Airlines profitieren dagegen von den schwachen Preisen. Lufthansa gehört heute zu den Gewinnern.

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse

BDI-Präsident Peter Leibinger sowie IG-Metall-Chefin Christiane Benner und IGBCE-Vorsitzender Michael Vassiliadis sehen Deutschland "vor der größten Herausforderung seit der Wiedervereinigung". [ ... ]

Der frühere Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) warnt angesichts zunehmender Hitzewellen vor einer anhaltenden Unterschätzung der Gesundheitsrisiken.

Hitze werde nicht wahrgenommen [ ... ]

Nach den Schüssen in einer Jugendhilfeeinrichtung im niedersächsischen Stade ist ein weiterer Mensch gestorben.

Nach aktuellem Stand seien fünf Personen vor Ort verstorben, eine sechste Person [ ... ]

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, André Berghegger, drängt auf eine Grundgesetzänderung, um eine bessere Finanzierung von Klimaanpassungs- [ ... ]

Von der geplanten Aufhebung des automatischen Schutzstatus für ukrainische Männer in einer bestimmten Altersklasse wären in Deutschland mehr als eine Viertelmillion Personen betroffen.

Die [ ... ]

In einer Jugendhilfeeinrichtung in der Dankersstraße in Stade sind am Montag fünf Menschen durch Schüsse getötet worden.

Wie die Polizeidirektion Lüneburg mitteilte, wurden zwei [ ... ]

Die Zahl der vorsorglichen Kriegsdienstverweigerungen in Deutschland ist nach der Einführung des neuen Wehrdienstes deutlich gestiegen. Bis Ende Mai wurden bereits 2.667 Anträge auf Kriegsdienstverweigerung [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.