AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Griechenland: Bankrun - Eurokrise 2.0?

Aus Angst vor einem Euro-Austritt und möglichen Komplikationen durch eine neue linke Regierung greifen immer mehr Griechen zur Selbsthilfe und ziehen ihr Geld von den Banken ab. - Droht ein Zypern-Szenario? Neue Eurokrise ist nicht mehr ausgeschlossen.

 

Von Michael Mross

Aus Angst vor politischen und wirtschaftlichen Turbulenzen hoben laut Medienberichten im Dezember Sparer und Unternehmen insgesamt 2,5 Milliarden Euro von ihren Bankkonten ab.

Wie man allerdings auf diese Zahl kommt, bleibt ungewiss. Die Medien sprechen beschönligend von einer "Mini-Kapitalflucht". Doch wahrscheinlich ist das Gegenteil der Fall. Bankkunden heben im großen Stil ihr Geld ab. Ein echter Bankrun ist im Gange.

In Griechenland werden derzeit offenbar nicht nur die Geldautomaten geplündert sondern auch Unternehmen ziehen aus Sicherheitsgründen schon mal ihr Geld ab. Das dürfte die griechischen Banken in eine schwere Schieflage bringen.

Die EZB dürfte die wahre Höhe der Abhebungen und Überweisungen bis zuletzt verschleiern um nicht noch Öl ins Feuer gießen.

Der griechische Finanzminister versicherte vor wenigen Tagen, die Einlagen seien sicher: überlicherweise ist das ein Alarmzeichen.

Wenn der Bankrun weitergeht, droht auch in Griechenland ein Zypern-Szenario: Banken werden geschlossen, es werden Abhebe- und Überweisungslimite eingeführt. Ob man auch so weit gehen wird, Kunden für Bankpleiten haftbar zu machen bleibt abzuwarten. Ausgeschlossen ist nichts und die Vorgänge in Zypern zeigten in aller Deutlichkeit, wozu die Politik in der Eurozone fähig ist.

In der Zwischenzeit wird die EZB mit heimlichen Stützungs- und Hilfaktionen versuchen, zu retten, was zu retten ist. Sollte Griechenland aber wirklich den Euro verlassen, ist auch dieses Geld verloren. Allein Deutschland hat in den letzten Jahren rund 80 Millarden Rettungsgelder nach Athen überwiesen. Bei einem Euro-Austritt Griechenlands müssen diese Schulden wohl abgeschrieben werden.

Auf einem anderen Blatt steht der Euro selbst. Dieser notiert derzeit auf Mehrjahrestief gegen Dollar. Es sieht so aus als wenn es nicht nur in Griechenland einen Bankrun gibt, sondern dass immer mehr Anleger aus dem Euro selbst flüchten. Denn die Gemeinschaftswährung entwertet sich von Tag zu Tag.

Es sieht deshalb so aus, als wenn im neuen Jahr eine neue Eurokrise droht. Es dürfte spannend werden, wie Politik und EZB darauf reagiert.

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Aktuelle Presse

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft Deutschlands (CDA) hat Vorschläge des CDU-Wirtschaftsrats für durchgreifende Einschränkungen beim Arbeitslosengeld und Kürzungen bei Leistungen [ ... ]

Pünktlichkeit im DB-Fernverkehr im Januar bei 52,1 Prozent

Im Januar haben nur 52,1 Prozent aller Fernzüge der Deutschen Bahn (DB) ihr Ziel pünktlich erreicht. Das geht aus internen Daten hervor, über welche die "Süddeutsche Zeitung" berichtet.

Die [ ... ]

Der Sozialverband Deutschland hat ein Papier des CDU-Wirtschaftsrats unter der Überschrift "Agenda für Arbeitnehmer" als unsozial und "verstörend" zurückgewiesen.

Kaum ein Tag vergehe, [ ... ]

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die verstorbene frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth als "große Politikerin" und "Leitstern für unser demokratisches Gemeinwesen" [ ... ]

Zum Abschluss des 20. Spieltags der 2. Bundesliga haben sich Dynamo Dresden und Arminia Bielefeld 1:1 getrennt.

Dresden ging zunächst in der ersten Halbzeit durch ein Tor von Christoph Daferner in Führung. [ ... ]

Die dts Nachrichtenagentur in Halle (Saale) verbreitet soeben folgende Blitzmeldung aus Berlin: Ex-Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth gestorben. Die Redaktion bearbeitet das Thema bereits.

Weitere [ ... ]

Die frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth ist tot. Das teilte die aktuelle Parlamentspräsidentin Julia Klöckner am Sonntag mit. Die CDU-Politikerin wurde 88 Jahre alt.

Die [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.