AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

GREXIT bedeutet Euro-Aus

Ein Austritt Griechenlands bedeutet unweigerlich das Ende des Euro. Dieses Ende kann jedoch auch schon früher eintreten: Durch die politische Unsicherheit wird das Target-2 System bis an seine Grenzen belastet. Die Behauptung, Athen könne ohne Folgen austreten, ist falsch.

 

Der Spiegel berichtet in der Ausgabe vom 03.01.2015, die Bundesregierung habe angeblich hinsichtlich der Dauerrettung Griechenlands einen Richtungswechsel vollzogen. So wollten Schäuble und Merkel Griechenland im Falle des Wahlsiegs (Neuwahl am 25.01.2015) der Linken (Alexis Tsipras) keine (weiteren) Zugeständnisse machen und notfalls den Euroaustritt  Griechenlands in Kauf nehmen. Dann wäre Griechenland zwar pleite aber inzwischen könne der Austritt Griechenlands verkraftet werden: Denn die Eurozone habe seit 2012 Fortschritte gemacht und über den ESM könnten Staaten im Notfall mit bis zu 500 Milliarden Euro gerettet werden. Das „Wie“ des Ausstiegs würden ggf. findige Juristen klären. Die Ansteckungsgefahr für andere Euroländer sei inzwischen begrenzt.

 

Kommentar von Karl von Francois

Man fragt sich bei dieser Meldung unwillkürlich, ob der „Spiegel“ inzwischen zum Bläh-Organ der Bundesregierung verkommen oder nur naiv ist? Die Absicht ist erkennbar: Beeinflussung der Wahlen in Griechenland. Aber dieser Schuss geht nach hinten los!

 

Um es kurz zu fassen: Der Euro-Großsummen-Zahlungsverkehr wird über das Euro-Transfersystem Target2 abgewickelt (unter www.target-2.de näheres dazu). Anders als das teils entsprechende amerikanische Fedwire-System  kennt Target2 keine Ausgleichspflicht zwischen den nationalen Zentralbanken der Eurozone. Guthaben und Schulden werden täglich bei der EZB saldiert.

 

Dies ist gewissermaßen die gewollte Sollbruchstelle des Eurosystems: Ein Ausstiegs irgendeines Landes – mit EZB-Guthaben oder EZB-Schulden - ist ausgeschlossen.

 

Es existieren nur 2 Alternativen: Entweder das System wird um jeden Preis gestützt oder es bricht zusammen. Dazwischen gibt es nichts: Keinen Austritt irgendeines Eurostaates wie etwa Griechenland, keinen Nordeuro (Prof. Henkel) und auch keinen „geordneten, zeitlich gestreckten Austritt/Hinauswurf“ irgendwelcher Eurostaaten, wovon der AfD-Chef Lucke faselt um seine Anhänger zu beruhigen.

 

Schon die ernsthafte Diskussion über das Ausscheiden irgendeines Eurostaates beeinträchtigt das Vertrauen in das System und sofort fließen über Nacht via Target2 riesige Milliardengelder in vermeintlich sichere Häfen und stressen das System bis zum Anschlag der Zwangsabschaltung.

 

Die Bewegungen an den Finanzmärkten sind das sofort sichtbare Ergebnis ansatzweise aufkommenden Misstrauens in den Bestand des Eurosystems = die Fortführung  unbegrenzter Rettungsmaßnahmen zu Gunsten superreicher Investoren auf Kosten der Normalbürger.

 

Sollten weitere Nachrichten dieser Art folgen, nimmt die Vertrauenskrise Fahrt auf und wird wegen der Funktion von Target2 über Nacht den Euro zerstören - unausweichlich! Daran können dann auch die (von den Deutschen Bürgern maßgeblich abgesicherten) Geldmittel der ESM-Superbank unter Führung  von Gouverneur Schäuble nichts ändern.

 

Schlussfolgerung: Die politische Klasse der Eurozone wird zur Sicherung des eigenen Überlebens (aber keinesfalls im Interesse ihrer Bürger) den Austritt Griechenland  um jeden Preis verhindern, da anderenfalls ihr Untergang und der des Euro besiegelt wäre.

 

Unter diesem Blickwinkel war die kolportierte Mitteilung des „Spiegel“ – sofern sie überhaupt einen realen Hintergrund hatte – eine weitere Dummheit der Bundesregierung die postwendend von den Märkten bestraft wurde. Griechenland wird nicht austreten. Die Griechen brauchen sich nicht zu ängstigen: Ihre alten Schulden werden – entgegen den Erklärungen von Schäuble – zu erheblichen Teilen erlassen bzw.  bis in die Ewigkeit gestreckt werden und neues Geld aus Deutschland, der EZB und dem ESM (stets haften die Deutschen mit!) wird es zusätzlich geben. Natürlich nicht für die Griechen, sondern für deren superreiche internationale Großgläubiger, die mit dem Target2-Erpressungshebel weitere Ströme von Geld aus der Eurozone und deren Bürgern herauspressen.

 

Und das alles nur, weil dieser Mechanismus vom deutschen Finanzministerium unter Führung von Finanzminister Schäuble nicht rechtzeitig durchschaut und gestoppt wurde. Um dies Versagen zu vertuschen wurde dann über Nacht 2012 die ESM-Superbank  gegründet, deren Mittel nun Rettung aus höchster Not bringen sollen. Das ist bei einem schwarzen Loch nicht möglich. So werden auch diese Gelder unter der Führung des ESM-Gouverneurs Schäuble (dem jede Erfahrung als Banker fehlt) verbrennen. Und was dann? Und was wird sein, wenn alsbald etwa Frankreich (berechtigterweise)  Gleichbehandlung mit Griechenland fordert?

 

Um Gottes willen, denkt man sich im Hinblick auf den Artikel erschreckt, kennen denn nicht einmal die Wirtschaftsjournalisten des „Spiegel“  den grausamen Automatismus des Target2-Systems? Es muss wohl so sein, denn anders läßt sich die öffentliche Verbreitung von solchem Unsinn – GREXIT verkraftbar - nicht erklären. Oder waren es doch nur Blähungen?

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse

BDI-Präsident Peter Leibinger sowie IG-Metall-Chefin Christiane Benner und IGBCE-Vorsitzender Michael Vassiliadis sehen Deutschland "vor der größten Herausforderung seit der Wiedervereinigung". [ ... ]

Der frühere Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) warnt angesichts zunehmender Hitzewellen vor einer anhaltenden Unterschätzung der Gesundheitsrisiken.

Hitze werde nicht wahrgenommen [ ... ]

Nach den Schüssen in einer Jugendhilfeeinrichtung im niedersächsischen Stade ist ein weiterer Mensch gestorben.

Nach aktuellem Stand seien fünf Personen vor Ort verstorben, eine sechste Person [ ... ]

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, André Berghegger, drängt auf eine Grundgesetzänderung, um eine bessere Finanzierung von Klimaanpassungs- [ ... ]

Von der geplanten Aufhebung des automatischen Schutzstatus für ukrainische Männer in einer bestimmten Altersklasse wären in Deutschland mehr als eine Viertelmillion Personen betroffen.

Die [ ... ]

In einer Jugendhilfeeinrichtung in der Dankersstraße in Stade sind am Montag fünf Menschen durch Schüsse getötet worden.

Wie die Polizeidirektion Lüneburg mitteilte, wurden zwei [ ... ]

Die Zahl der vorsorglichen Kriegsdienstverweigerungen in Deutschland ist nach der Einführung des neuen Wehrdienstes deutlich gestiegen. Bis Ende Mai wurden bereits 2.667 Anträge auf Kriegsdienstverweigerung [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.