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ARD: plumpe Russenhetze zum Maidan-Jahrestag

Die öffentlich-rechtlichen Propaganda-Medien feuern wieder aus allen Rohren. Zum Jahrestag der Schüsse auf dem Maidan in Kiew verbreiten die sogenannten Journalisten der ARD folgende altbekannte Lüge: Der Russe war's. - Eine Berichterstattung die nicht nur der Realität spottet, sondern die obendrein eine Verhöhnung der Opfer darstellt.

 

Von Propagandaschau

Zum Jahrestag des Massakers auf dem Maidan, zur Aufklärung dessen Hintergründe die Strippenzieher selbst, die heute an der Macht sind, aus verständlichen Gründen nichts beitragen wollen, präsentiert die ARD eine neue hanebüchene Propagandageschichte aus dem Hause Poroschenko, die nicht nur der Realität spottet, sondern die obendrein eine Verhöhnung der Opfer darstellt.

 

Blutiger Maidan- Dokumentation des Grauens (ab 18)

 

Es ist grotesk und selbsterklärend, dass es bis heute keinerlei ernsthafte Ermittlungen im Fall der Schüsse auf Demonstranten und Sicherheitskräfte gibt. Es ist DAS Schlüsselereignis des militanten Putsches. Es waren augenscheinlich nicht die Demonstranten, die Janukowitsch zur Flucht veranlasst haben. Die haben seit Wochen demonstriert und auch wenn sie zeitweise zahlreich waren, so repräsentierten sie niemals auch nur annähernd die Mehrheit des 44-Millionen-Volkes. Der gewaltsame Putsch, den all jene im Westen, die heute lauthals angebliche Rechtsverstöße der Separatisten oder Russlands anklagen, als demokratische Revolution verbrämen, dieser gewaltsame Putsch fand in den Stunden der Schießerei auf dem Maidan statt und die Eskalation, die offene, gewaltsame Bedrohung des Lebens Janukowitsch’, geht auf das Konto einer Bande von Mördern.

 

Auch wenn die Namen der Täter nicht bekannt sein mögen: die Intention ihrer Taten, das Ergebnis ihrer Taten und der Unwille der heute regierenden Junta, diese Taten aufzuklären, sind unzweifelhafte Indizien, wer da gemordet hat und jetzt geschützt wird. Gäbe es auch nur halbwegs ernsthafte Gründe, zu glauben, es wären die ukrainischen Sicherheitskräfte gewesen, die für das Massaker verantwortlich sind, die heutige Junta hätte – unterstützt von der EU – einen öffentlichen Prozess abgehalten. Weil die Schüsse aber aus Kreisen der Putschisten kamen, gibt es keinerlei ernsthafte Ermittlungen, die EU schweigt die Morde tot und die sogenannte “Übergangsregierung” setzte nach dem Putsch einen Generalstaatsanwalt ins Amt, dessen faschistische Herkunft auf eine Nähe zu den Tätern schließen lässt.

 

Es wurde also alles unternommen, um die Hintergründe dieses Massakers – gegen großen Druck aus der Bevölkerung – zu vertuschen. Ein Interesse daran können nur die Täter und ihre Hintermänner selbst haben.

 

Um diese alles andere als komplizierten Erwägungen zu konterkarieren, hat sich der Maidan-Oligarch und heutige Präsident Poroschenko eine neue wirre Geschichte ausgedacht, die von den sogenannten Journalisten der ARD nur allzu gerne aufgenommen und verbreitet wird:

“Der Russe war’s!”

Es spottet jedem Verstand, aber es ist offensichtlich nicht zu irre, als dass es die Berufslügner Horst Kläuser vom WDR und Golineh Atai in der tagesschau, den deutschen Zuschauern nicht als neueste “Erklärung” unterjubeln könnten. Schließlich hat man seit Monaten schon andere, wahnwitzige und unbelegte Geschichten von russischen Panzerbataillonen in die Welt gelogen, da macht eine weitere krude Lügengeschichte den Braten auch nicht mehr ungenießbarer.

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