Transatlantische Verschwörungstheoretiker schlachten den Mord an Boris Nemzow aus: "Putin hat Schuld". - US-Geheimdienst-Chef fordert Kriegswaffen für Ukraine: "Dies würde eine negative Reaktion bei Putin erzeugen".
Mit Material von Propagandaschau
Die Hintergründe zu den Scharfschützen auf dem Maidan werden vom Westen ignoriert. Die Untersuchungen zu MH17 werden auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben. Die Cockpitgespräche werden immer noch verheimlicht. Eine Untersuchung der Einschusslöcher und der Geschosse, die MH17 trafen, findet offenbar nicht statt oder die Ergebnisse bleiben unter Verschluss.
Alles deutet darauf hin, dass dem Westen jedes Mittel recht ist, eine Eskalation der Ukraine-Krise zu erzeugen. Steht etwa der Westen hinter diesen Aktionen? Warum werden Fakten verdreht und unterdrückt? Welche Motive gibt es für ein solches Vorgehen?
Und jetzt der rätselhafte Mord am russischen Oppositionsführer. Schon kurz nach dem Tod von Boris Nemzow machen sich die transatlantischen Hetzer und Leichenfledderer über diesen Mord her.
Im Spiegel ist es der für seine notorische Propaganda einschlägig bekannte Pavel Lokshin, der bereits kurz nach dem Mord weiß, wer die Täter sind:
“Wer wirklich dahintersteckt, wird wohl für immer das Geheimnis des korrupten russischen Sicherheitsapparats bleiben.”
Die gleiche verschwörungstheoretische Propaganda findet sich – was niemanden verwundert – bei den Lohnhetzern der Springerpresse. Auch der nicht minder einschlägig bekannte politische Hetzer Jörg Eigendorf weiß natürlich schon, dass Nemzow erschossen wurde, weil “Oppositionspolitik in Russland nicht geduldet wird”. Auch Verschwörungstheoretiker Eigendorf behauptet damit nichts anderes, als dass Nemzow von Sicherheitskräften oder Geheimdienst im Auftrag der Herrschenden ermordet wurde:
WELT:
“Lange sah es so aus, als würde Boris Nemzows Oppositionspolitik in Russland geduldet. Seine Erschießung vor den Mauern des Kreml beweist das Gegenteil”.
Zum Nemzow-Mord darf man also nicht in die deutschen Schmier- und Propagandamedien – kurz Lügenpresse – schauen, wenn man sich eine valide Meinung bilden will, sondern man muss sich – wie immer – an die Fakten halten. Der Mann wurde in Begleitung einer Frau auf offener Straße mitten in Moskau erschossen. Geht so ein Geheimdienst vor, der genau weiß, dass so ein Mord zuallererst ihm selbst bzw. Putin angehängt würde? Der weiß, dass es sich um eine Steilvorlage für die Opposition handeln würde? Ein Mord, der das Land destabilisiert, statt der Regierung zu nützen? Eine ziemlich groteske Vorstellung!
Offensichtlich aber taugten all die Verbrechen bisher nicht dazu, die Krise zum Krieg eskalieren zu lassen. Deshalb hat jetzt der US-Geheimdienstchef James Clapper eine ganz besondere Idee, dir "Wahrheit" zu provozieren. Im GEZwangsfinanzierte DLF darf "Lügen-Clapper" (wie er auch genannt wird) folgenden Vorschlag unkommentiert verbreiten:
Clapper sprach sich auch für die Lieferung tödlicher Waffen an die Ukraine aus. "Dies würde eine negative Reaktion bei Putin erzeugen", sagte er vor dem Streitkräfteausschuss der Kongresskammer. Er würde sich herausgefordert fühlen, mehr Kriegsgerät in das Land senden zu müssen. Dadurch würde noch mal deutlicher werden, dass die Russen entgegen ihrer Aussage tatsächlich in dem Konflikt involviert seien.
US-Geheimdienst-Chef Clapper ist in der Vergangenheit bereits in die Kritik geraten, weil er sogar den US-Senat belogen hat. Dafür sollte er verklagt werden. Verlief aber alles im Sande... Wenn ein Geheimdienstchef nicht die Wahrheit sagt, dann muss man doch dafür Verständnis haben.
Clapper hatte im vergangenen März vor dem Geheimdienstausschuss des Senats falsch ausgesagt. Damals war er von Senator Ron Wyden gefragt worden, ob der Militärgeheimdienst NSA massenhaft Daten von US-Bürgern sammle. Clapper hatte dies verneint und behauptet, die NSA sammle höchstens "unwissentlich" solche Daten. Nach den Enthüllungen Edward Snowdens hatte sich Clapper für seine Aussage entschuldigt. Sie sei am wenigsten von der Wahrheit entfernt gewesen, um keine geheimen Informationen preisgeben zu müssen.
Vielleicht ist der nächste Vorschlag der Nato ja, Atomraketen an Kiew zu liefern - auch so könnte man ja die Reaktion Putins testen...
Zum Thema auch propagandaschau.wordpress.com



