Immer dann, wenn die Leser sich erlauben, gegen die Vorgaben der Systemmedien zu opponieren, schießt die offizielle Presse zurück. So auch beim Absturz von Germanwings 4U9525. Ausgerechnet SPIEGEL online wehrt sich mit billigen Demagogie.
Jan Fleischhauer weiß es besser. Der "SPIEGEL-Experte" der von Flugzeugunglücken ungefähr so viel Ahnung hat wie ein Klempner von den Higgs-Teilchen muss die Ehre der Journaille retten, in dem er alle Versuche verunglimpft oder ins Lächerliche zieht, die einen anderen Ansatz bei der Ursachenforschung zum Absturz von 4U9525 haben.
Die Art und Weise der billigen Propaganda ist schon hinreichend bei der Russland-Berichterstattung bekannt. Kein Tag vergeht bekanntlich, ohne dass man bei SPON einen Beitrag zum bösen Putin fabriziert.
Nun also 4U9525. Wenn auch viele Hinweise die offizielle Version stützen, so darf es doch wohl immer noch erlaubt sein, auch einen anderen Blick in die Debatte zu bringen. Doch SPON weiß alles schon genau: Das sind die sogenannten "alternative Medien", welche den Piloten angeblich schon tot in Barcelona im Kofferraum eines Autos wähnten.
So doof sind die "Alternativen" also. Danke Jan Fleischhauer. Ohne dich hätten wir das nie bemerkt.
Schauen wir, wie in der Gegenöffentlichkeit des Internets über das Unglück berichtet wird. Man lernt dort, dass die Maschine nach dem Sinkflug wieder in einen Horizontalflug ging, was den Schluss zulässt, dass Andreas Lubitz nicht der Mann ist, für den man ihn hält. Eine Augenzeugin hat beim Überflug von drei Mirage in niedriger Höhe einen Knall gehört. Vermeintliche Mitschnitte des Stimmrekorders erweisen sich als Fälschung, wie eine "Spektrumanalyse" der Blackbox-Audiodaten zeigt. Warum das alles verschwiegen wird? Vielleicht "um eine der größten Rufmord-Kampagnen in der Geschichte der Informationsindustrie zu entfachen", wie es bei "Telepolis" heißt, einer der führenden Webseiten der alternativen Pressewelt.
Und das ist erst der Anfang der Dekonstruktion des Lügengebäudes. Auf "Quer-Denken TV" findet man den Hinweis, dass Lubitz in Wahrheit im Kofferraum seines Wagens am Flughafen in Barcelona aufgefunden wurde. Auf einem YouTube-Kanal des Impfgegners und ehemaligen Schlagerstars Christian Anders wird ausgeführt, dass die Passagiere bereits vor dem Flug tot gewesen sind. Muss man noch extra betonen, dass nirgendwo erwähnt wird, dass vor 60 Jahre ganz in der Nähe des Unglücksortes schon einmal eine Maschine abstürzte?



