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The Forcaster: Crash am 17. Oktober?

Arthur Armstrong, ein Finanzmagier aus Philadelphia, hat in den neunziger Jahren mit Hilfe eines Computermodels und der Zahl Pi auf den Tag genau Wendedaten der Wirtschaft und den Crash 1987 vorausgesagt. Nach seiner dubiosen Verhaftung und acht Jahren Knast prognostiziert er nun einen neuen Crash für 17. Oktober.

 

Das ORAKEL (engl. THE FORECASTER) ist ein Dokumentarfilm über Martin Arthur Armstrong, ein Finanzmagier aus Philadelphia, der in den neunziger Jahren mit Hilfe eines Computermodels und der Zahl Pi auf den Tag genau Wendedaten der Wirtschaft voraussagte: Mit Hilfe seiner geheimnisvollen Entdeckung sagte er den Oktobercrash 1987 voraus, die Dollar-Baisse 1986 und den Nikkei Crash 1989. Er wurde zum Ökonom des Jahrzehnts gekürt. Die Japaner nannten ihn einfach nur Mr. YEN.

Als das FBI 1999 seine Büroräume stürmte, um an sein geheimnisvolles Computermodell zu kommen, wurde er kurze Zeit später wegen Betrugs verhaftet und sieben Jahre wegen Missachtung des Gerichts eingesperrt – ohne Gerichtsverfahren.

Seit September 2011 ist Martin Armstrong wieder frei. Er hat sich bereit erklärt die Hauptfigur dieses Films zu werden - ein Film über die weltweite Finanzkrise, der wir scheinbar machtlos gegenüberstehen. Doch Martin Armstrong glaubt eine Lösung zu haben und bietet den Regierungen seine Hilfe an, um den globalen Armageddon zu verhindern.

Der Film ist ab heute in ausgewählten Kinos zu sehen.

Derzeit sind es wieder einmal besonders laute Töne, die von Armstrong kommen. In einem jüngsten Interview mit der "Wirtschaftswoche” sagte der Börsenexperte einen unmittelbar bevorstehenden Kollaps der europäischen Wirtschaft und des Euros vorher. Armstrongs Prophezeiung:

Ich erwarte einen Crash im Oktober dieses Jahres, weil dann die Blase an Staatsanleihen platzt. Um den 17. herum sollten die meisten das verstanden haben. Erste Anzeichen werden weitere wirtschaftliche Unruhen in Europa sein. Hinzu kommt, dass die Federal Reserve die Zinssätze anheben wird.

Und der Euro bricht vermutlich auch ein?

Korrekt. Mitglieder der EU-Kommission kamen vor Einführung des Euro zu mir, und ich sagte ihnen, dass sie zuvor erst mal alle Schulden konsolidieren müssten, um eine stabile Währung zu erreichen. Sie erklärten mir, dass es dafür noch keine politische Unterstützung gäbe und die einheitliche Währung die erste Priorität sei. Konsolidierung sei im nächsten Schritt geplant. Aber in der nächsten Phase sind dann die betreffenden Personen nicht mehr im Amt, und ihren Nachfolgern fehlt dann der Wille, das durchzusetzen. Die Situation, die dadurch entstanden ist, ist ungefähr so, als gäbe es keine Staatsschulden in den USA, sondern nur die Schulden der Bundesstaaten. Wenn Sie Geld anlegen wollen, wird das zu einem russischen Roulette. Die USA als ein einziger Gesamtschuldner sind viel stabiler. Der Euro hätte als Konkurrenz zum Dollar nur überleben können, wenn die Schulden aller Staaten konsolidiert worden wären. Was passiert also? Man kauft deutsche Bundesanleihen, sodass deren Kurse entsprechend steigen.

 

 

Interessantes Originalinterview beim ZDF: www.zdf.de/ZDFmediathek

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