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Die Planbewirtschaftung des globalen Klimas

„Es sieht so aus, als sei es für die Vertreter der globalen Erwärmung ausreichend, die Kontrolle der Weltwirtschaft in die Hand von staatlichen Zentralplanern zu geben und alles kommt wieder ins Lot.“

 

Es ist grundsätzlich eine schlechte Idee, das Feld der Wirtschaftswissenschaften und der politischen Ökonomie Leuten zu überlassen, die Wissensdefizite um die Funktionsweise einer Marktwirtschaft haben und nicht verstehen, wie knappe Güter und erreichte Standards bewahrt, erhalten oder erzeugt werden.

Bedauerlicherweise aber geschieht genau dies im Fall der Debatte um den globalen Klimawandel, stellt Ryan McMaken in einem Beitrag auf der Homepage des Ludwig von Mises Instituts Deutschland fest: „Es sieht so aus, als sei es für die Vertreter der globalen Erwärmung ausreichend, die Kontrolle der Weltwirtschaft in die Hand von staatlichen Zentralplanern zu geben und alles kommt wieder ins Lot.“

Unter dem Hinweis „Die Zeit läuft davon, wir müssen jetzt handeln“ verweigern sie sich den entscheidenden Fragen nach der ökonomischen Effizienz und Effektivität ihres Handelns und ihrer Lösungsvorschläge. Sie lehnen es rundherum ab, sich mit den Kosten und Folgen ihrer Pläne für die unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen auseinanderzusetzen.

Dies aber ist fatal – so werden wertvolle Güter, Zeit und Geld geopfert, die womöglich anderswo und auf andere Art und Weise sehr viel besser eingesetzt wären. Niemand beantwortet die Frage, ob es nicht vielleicht viel günstiger wäre, die Folgen des Klimawandels zu bewältigen anstatt zu versuchen, ihn aufzuhalten. Die Ziele zur Reduktion des CO2-Ausstosses sind völlig willkürlich gewählt und niemand kann vorhersagen, ob sie am Ende ihren Zweck auch erfüllen.

Die Folgen dieser zentralplanerischen Wirtschaftspolitik in Form von steigenden Preisen für Wasser, Nahrung, Energie und all die übrigen Grundbedürfnisse tragen natürlich gerade die armen Bevölkerungsschichten, insbesondere in unterentwickelten Staaten. Die wohlhabenden Akademiker und Klima-Aktivisten aus der gehobenen Mittelklasse lassen sie diesen Preis gerne bezahlen.

www.misesde.org/?p=10073

Am 23. Mai 2015 veranstaltet das Ludwig von Mises Institut die 3. Jahreskonferenz seit seiner Gründung im Oktober 2012. Alle Details zur Anmeldung sind auf der Internetseite des Ludwig von Mises Institut Deutschland zu finden. www.misesde.org/konferenz2015

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