Solfeggio-Frequenzen - Partitur des Lebens

In Zeiten des allgemeinen Wahnsinns ist Entspannung wichtig. Solfeggio-Frequenzen (432Hz): Hinter diesen Tönen und Klängen steckt  ein ausgeklügeltes mathematisches System. Sie wirken besonders harmonisch auf Körper und Geist. Ausflug in die Klang-Sinfonie: Partitur des Lebens.

 

von Hans-Jörg Müllenmeister

„Panta rhei“, alles fließt, so erklärte der griechische Philosoph Heraklit die sich ständig verändernde Welt: Alle Ereignisse sind einem stetigen Wandel ausgesetzt. Die heutige Wissenschaft postuliert „alles schwingt“, denn bereits die Subatome der Materie schwingen. Schwingungen prägen unseren Körper und Geist. Erstaunlich, aber selbst die ungehörten Klänge des Lebens (Infraschall unter 20 Hertz) sind es, die uns jenseits des Hörvermögens beeinflussen. Es ist spannend zu erfahren, wie akustische und elektromagnetische Schwingungen unsere kleine und große Welt (das Universum) „bevölkern“ und aufeinander einwirken. Körperliche, seelische und geistige Effekte dieser Energien reichen vom Heilen bis zum Zerstören. Wenn wir mitschwingen und in Resonanz gehen, sind wir mit allem verbunden ‒ mit anderen Menschen, mit der Umwelt.

„Die Erde klingt nach alter Weise“...(Faust-Zitat, abgewandelt)

Die Resonzfrequenz, der Pulsschlag unserer Mutter Erde, liegt bei 8 Hz. Wissenschaftlich ist diese natürliche Erdschwingung bekannt als Schumann-Resonanz, hervorgerufen durch gewisse elektromagnetische Resonanzen: Es breiten sich dadurch stehende Wellen um die Erde aus. Diese laufen pro Sekunde etwa achtmal um den Globus. Dabei bildet die Erde mit der unteren Ionosphäre einen kugelschalenförmigen sog. Hohlraumresonator. In der Vorzeit lag die Basis der Schumann-Resonanz bei 7,83 Hz; seit 2014 bei 8,5 Hz. Frappierend ist, das gerade die 7,83-Hz-Frequenz auch dem tief entspannten Alpha/Theta-Zustand unserer Gehirnwellen entspricht. Die Eigenschwingung der Erde steht mit dem Bewusstseinslevel der Mensch in Wechselbeziehung, sie korrelieren also. In Resonanz zu sein mit dieser Schwingung heißt im Einklang, in Harmonie zu sein mit unserem Heimatplaneten. Bei Disharmonie sind wir „verstimmt“, verärgert oder sogar krank.

Jede Zelle und jedes Organ im Körper hat seine eigene harmonische Schwingung. Und jede Krankheit besitzt ihre eigene, individuelle elektromagnetische Signatur und beruht auf ihr. Mehr noch, unsere Umwelt steht damit in Zusammenhang: Jedes Lebewesen nimmt die Frequenzen anders wahr, selbst die Pflanzen. Frequenzen die auf uns einwirken, können im Bewusstsein Chaos stiften oder Harmonie herbei führen. Und alle Schwingungen sind letztlich auf irgendeine Art miteinander vernetzt. Daraus ergibt sich dann ein bestimmtes Schwingungsmuster. 

In unserer „Denkfabrik“ ist die Zirbeldrüse das wichtigste Organ. So ist bekannt, dass Elektrosmog (z.B. Handys) mit all den Frequenzen auf unsere Zirbeldrüse starken Einfluss nimmt und nicht nur unser Denken beeinflusst, sondern uns krank machen kann. Sollten wir uns auf Dauer außerhalb des gewohnten Erdmagnetfeldes bewegen, treten früher oder später gesundheitliche Störungen auf. Für eine längere außerirdische Reise bleiben den kommenden Weltraum-Touristen die Rückflugkarten sicher erspart.

Geheimnisumwitterte Solfeggio-Frequenzen

In der Esoterik spricht man den sog. Solfeggio-Frequenzen eine heilende Wirkung zu. In der Tat steckt hinter diesen Tönen und Klängen sogar ein ausgeklügeltes mathematisches System. Sie wirken besonders harmonisch auf Körper und Geist, fördern Heilprozesse und verändern sogar das Bewusstsein. Dabei treten sie mit unseren Zellen und Organen in Resonanz und entfalten eine ausgleichende Wirkung auf Körper und Psyche. Der Mensch ist wie ein einzigartiges großes Orchester. All unsere Körperstrukturen – Organe, Knochen, Zellen – besitzen eigene Resonanzfrequenzen, die gemeinsam eine vielstimmige und einzigartige Harmonie erzeugen.

Energien und Vibrationen dringen auf bestimmte Art und Weise in die molekulare Ebene ein, und zwar über bestimmte Rezeptoren der Zellen: Moleküle vibrieren und berühren sich dabei: Es kommt einem „energetischen Tanz“ auf zellulärer Ebene. Jede Zelle pulsiert, reflektiert und interagiert mit den akustischen Schwingungen: Botschaften „vibrieren“ über die zellulären Membranen. So können sog. Delta-Frequenzen von 0,1 bis 3 Hz als Gebieter des traumlosen Tiefschlafs auftreten. Diese regulieren den Zustand unserer Drüsen und Hormone, regenerieren unsere Zellen, übernehmen also eine natürliche Heilung. Theta-Frequenzen von 3 bis 7 Hz treten in unserer Traumphase auf. Das Unterbewusstsein ist aktiv, oft auch beim Meditieren oder in hypnotischen Zuständen. Sie bewirken Kreativität, Intuition und tiefe Entspannung. Die niedrigen Beta-Frequenzen von 12 bis 38 Hz fördern eine hohe Aufmerksamkeit. Es entsteht körperliche Ruhe und Ausgeglichenheit. Kreatives, prüfendes und bewusstes Denken ist möglich.

Der Klang der Wunder: die 528-Hz-Frequenz 

Auf den Kammerton 432 Hz basierend, ist die 528-Hz-Frequenz ein Mysterium; sie bewirkt erstaunliche Veränderungen und „Wunder“. Angeblich übernimmt sie sogar Reparaturen der menschlichen DNA. Diese Wunderfrequenz unterstütz die Synchronisation der Gehirnhälften und fördert den gesunden Zellstoffwechsel. Übrigens ist die Musik der westlichen Welt auf einen willkürlich festgelegten Referenzton, den Kammerton A1 440 Hz gestimmt. Wissenschaftlich ist erwiesen, dass schon die alten Ägypter und Sumerer ihre Instrumente nach dem Kammerton A1 432 Hz stimmten. Auch Pythagoras verwendete diesen Referenzton: die „pythagoreische Sexte“.

Wie wirkt die Schumann-Resonanz auf den Menschen?

Um mit der Struktur und den Frequenzen des Planeten synchron zu bleiben, verfügt der menschliche Körper über ein selbstkorrigierendes System, das sich an die Umgebung anpassen kann. 

Unsere Neurotransmitter und Hormone bestimmen Bewusstseinszustände, aber auch entsprechende äußere Naturfelder aktivieren und beeinflussen diese. Deswegen unterscheiden sich die Schumann-Resonanzfrequenzen kaum von den EM-Feldern unseres Gehirns. Dieses Übereinstimmen zeigt, dass die physisch-geistigen Aspekte des menschlichen Körpers mit äußeren Naturfeldern, den elektromagnetischen Felder des gesamten Universums interagieren. Hinter der Bewussseinsebene verbergen sich Phänomene: Klartraum- und Nahtod-Erfahrung. Messtechnisch sind die Frequenzen der aktiven Neuronen (3 bis 8 Hz) für dieses Phänomen verantwortlich: Es dominieren die Alpha-und Theta-Frequenzen, also der Bereich tiefster Entspannung.

Gehirnwellen (Brainwave Entrainment)

Die Gehirnwellen zu synchronisieren, stimulieren und positiv zu verändern ‒ das versucht das sog. Brainwave Entrainment. Studien fanden heraus, dass unser Gehirn bei bestimmten Tönen sich versucht anzunähern und darauf abzustimmen. Unsere Gehirnwellen gehen in Resonanz. Aber wir sind nicht nur Sklaven unserer Lebenspartitur, der DNA: Die Quantenphysik, die sich mit unseren Zellen befasst, misst auch Schwingungen und Emotionen. Die Messergebnisse zeigen, dass wir mit einem universellen Ganzen verbunden sind und dass wir, um gesund zu sein, mit ihm übereinstimmen müssen. Sind wir im Gleichgewicht, sind wir in Resonanz. Eine solche Stimmung ist für den Körper vorteilhaft, weil sie ihn in den harmonischen Fraktalen (d.h., das Gesamtobjekt ähnelt seinen einzelnen Bestandteilen) zum Schwingen bringt; dies im Einklang mit der spiralförmigen Klangmatrix der DNA.

Was bewirkt Infraschall im Körper?

Infraschall ist Schall dessen Frequenzen unterhalb der menschlichen Hörschwelle von etwa 16 bis 20 Hz liegen. Ist der Körper einer Infraschallquelle ausgesetzt, geraten Körpervibrationen in Resonanz. Ein Mensch kann dann nicht bewusst verstehen, was mit ihm geschieht; er hat ein Gefühl des Schreckens und der Gefahr. Bei einer ausreichend starken Wirkung im Körper beginnen innere Organe, Kapillaren und Blutgefäße zu zerreißen. Als gefährlichstes Intervall gelten 6 bis 9 Hz. Effekte sind bei einer Frequenz von 7 Hz sehr ausgeprägt, weil sie mit dem Alpha-Rhythmus der natürlichen Gehirnschwingungen überstimmen: Jede geistige Arbeit wird dann unmöglich, da der Kopf scheinbar in kleine Stücke zerplatzt. Infraschall-Pegel von 180 bis 190 dB zerstören die Lunge – Lungenbläschen zerreißen. Die schädliche Wirkung des Infraschalls verschlimmert sich, wenn die Frequenz des Infraschalls mit der Eigenfrequenz eines menschlichen Organs, beispielsweise des Herzens, übereinstimmt. Resonanzfrequenzen für den Menschen liegen im Bereich von 4 bis 15 Hz. Infraschall-Akustikvibrationen mit einer Frequenz unter 10 Hz verursachen Resonanzen in großen inneren Organen wie Leber, Magen und Lunge.

Tieffrequenter Lärm der Natur

Infraschall kommt überall in der Natur vor. Niederfrequente Wellen, die z.B. bei Erdbeben, Vulkaneruptionen, Meteoritenfall, extremen Wetterlagen oder durch hohen Seegang entstehen, können sich in der Luft über große Entfernungen bis zu mehreren tausend Kilometer ausbreiten. Auch der Fallwind Föhn ist eine starke Infraschallquelle im Bereich von 0,01 bis 0,1 Hz.

Irre Lautstärken: Jetzt wird’s richtig laut mit Natur-Lärmquellen 

Sehr hohe Schallpegel ab etwa 200 Dezibel (dB) führen in der Regel unmittelbar zum Tod, weil die Lungenbläschen platzen. So „pflegte“ man im Mittelalter die Lärmfolter. Opfer wurden an einer ständig läutenden Glocke festgeschnallt und damit dem Wahnsinn näher gebracht. Übrigens: Ein Lautheitsfaktor 2 (zweimal so laut), ändert den Schall-Lautheitspegel um 10 dB.

2013 explodierte ein Meteorit über Chelyabinsk im Ural. Das Geräusch dieser Explosion zeichnete eine Infraschall-Station in der Antarktis auf. Bemerkenswert dabei ist, dass es sich u.a. um eine Infraschallkomponente handelte, also ein Geräusch, jenseits des Hörbereichs – und trotzdem trugen viele Menschen Hörschäden davon. Aber das lauteste Geräusch, das je zu Ohren kam, war der Vulkanausbruch des Tambora im Jahr 1815 – zur Zeit Goethes. Der Schallpegel wurde nachträglich errechnet. Er betrug geschätzt 320 dB. Die Druckwelle der Explosion war noch in 15.000 km zu spüren.

Mit einem Schalldruck-Weltrekord von über 200 dB im Tierreich wartet der nur fünf Zentimeter große tropische Pistolenkrebs auf (ein Düsenjäger schafft nur 140 dB). Wenn die beiden Scherenhälften des Pistolenschützen zusammen schnellen, entsteht eine dampfgefüllte sog. Kavitationsblase im Wasser. Erstaunlich, die nachfolgend rasante Implosion erhitzt das Wasser auf mehr als 4000°C und erzeugt ein extrem lautes Knallgeräusch. Mit der Wucht des Knalls betäubt und tötet der Schütze seine Beutefische. Die Erkenntnis, dass im ganzen Universum alles miteinander verschränkt ist, selbst die natürlichen Klänge, ist kein Zufall, sondern modernes Wissensgut. Man kann ja auch nicht die Entstehung des Lebens auf Erden mit dem bloßen Zufall erklären. Das hieße ja methaphermäßig, dass sich z.B. nach der Explosion einer Druckerei Textfragmente zu einem Lexikon zusammenfügen.

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