Lieber Leser,
vor ziemlich genau zwei Jahren setzte die Gerry Weber-Aktie zu einem dramatischen Sturzflug an, von dem sie sich bis heute nicht erholen konnte. Eher im Gegenteil: Die Kursverluste haben sich fortgesetzt, wenn auch nicht mehr in dem gleichen Ausmaß. Ein Überblick der aktuellen Aktienanalysen zum Thema ergibt auch nur ein eher durchwachsenes Bild.
Die Erholung der Geschäfte beim Modeunternehmen werde weiter auf sich warten lassen, meint beispielsweise Volker Bosse (Baader Bank). Der Ausblick des Managements habe unter seinen Erwartungen gelegen. Ganz ähnlicher Meinung ist man beim Analysehaus Kepler Cheuvreux. Chancen und Risiken stünden derzeit in einem eher ungünstigen Verhältnis. Von einem Einstieg wird daher abgeraten.
Auch Warburg Resarch-Analyst Frey weist darauf hin, dass die Trendwende wohl noch länger auf sich warten lasse. Zum Verkauf rät er gleichwohl nicht. Diese Einschätzung deckt sich mit der von Martin Decot (Oddo Seydler).
Neue Analystenempfehlungen im Überblick
(Analyst: Einstufung – Kursziel in Euro (Abstand zum Kurswert in Prozent)
- Independent Research: „Halten“ – 12,00 Euro (+12 %)
- Warburg Research: „Hold“ – 11,00 Euro (+2 %)
- Oddo Seydler: „Neutral“ – 11,00 Euro (+2 %)
- Kepler Cheuvreux: „Reduce“ – 10,00 Euro (-7 %)
- Equinet: „Reduce“ – 9,50 Euro (-12 %)
- Baader Bank: „Sell“ – 9,00 Euro (-16 %)
Ein Gastbeitrag von Ethan Kauder.
Herzliche Grüße
Ihr Robert Sasse



