Liebe Leser,
überraschende News gab es in der letzten Woche bei BASF, denn da das Unternehmen ein gutes Jahr hinter sich gebracht hat, gab es nun viele Meinungen von Analysten, die sich das Papier genauer angesehen haben. Die wichtigsten Analysen hat Ihnen letzte Woche Ethan Kauder zusammengefasst:
- Aufwärtstrend! Schon seit dem Frühjahr 2016 befindet sich die Aktie des Chemieriesen BASF in einem kräftigen Aufwärtstrend. Doch ob dies so weitergehen kann, dazu haben nun einige Analysten Stellung bezogen, die sich allerdings was die Aussichten angeht alles andere als einig sind.
- Independent Research: Hier zeigt sich Analyst Weiniger recht zuversichtlich, dass die Chemikalienpreise im laufenden Jahr anziehen und sich die Wechselkurseffekte positiv bemerkbar machen werden.
- JP Morgan: Martin Evans von JP Morgan ist ebenfalls optimistisch und hält die Aktie aufgrund der spürbar verstärkten Nachfrage aktuell für unterbewertet.
- Bernstein und Commerzbank: Jeremy Redenius sieht zwar gute Chancen für den Chemiesektor, sagt jedoch für 2017 ein Nachlassen der Dynamik voraus. Seine Schätzungen für den Gewinn aus dem letzten Quartal 2016 liegen jedoch, wie bei Michael Schäfer von der Commerzbank, noch über dem Konsens.
- Der BASF-Vorstand selbst hatte die Euphorie der Anleger übrigens mit einer konservativen Prognose zu dämpfen versucht.
- Hier die von Ethan Kauder zusammengefassten Analystenempfehlungen der letzten Woche im Überblick:(Analyst: Einstufung – Kursziel in Euro (Abstand zum Kurswert in Prozent)
Citigroup: „Buy“ – 110,00 Euro (+ 21%)
JPMorgan: „Overweight“ -105,00 Euro (+16 %)
Deutsche Bank: „Buy“ – 95,00 Euro (+5 %)
Independent Research: „Halten“ – 94,00 Euro (+3 %)
Exane BNP: „Outperform“ – 92,00 Euro (+2 %)
Commerzbank: „Buy“ – 90,10 Euro (-1 %)
UBS: „Buy“ – 100,00 Euro (+11 %)
HSBC: „Halten“ – 75,00 Euro (-17 %)
Bernstein Research: „Underperform“ – 64,00 Euro (-30 %)
Ein Gastbeitrag von Jennifer Diabatè.
Herzliche Grüße
Ihr Robert Sasse



