Lieber Leser,
angesichts der in den letzten Monaten eingetretenen deutlichen Kursverluste dürfte den Anlegern des Insulinherstellers Novo Nordisk das Lachen mittlerweile vergangen sein. Dennoch lohnt sich ein Blick in die aktuellen Aktienanalysen. Werden sich die Verluste womöglich gar fortsetzen? Oder ist in Kürze mit einer Trendumkehr zu rechnen?
JPMorgan-Analyst Vosser hat sich die Jahreszahlen genau angesehen und ist zu dem Schluss gekommen, dass die Erwartungen des Marktes wohl zu hoch liegen. Stephen McGarry (HSBC) weist auf das Kostenreduktionsprogramm hin, dessen Umfang womöglich nicht ausreiche. Der ohnehin schon hohe Preisdruck könnte weiter wachsen, meint der Experte.
Positiv überrascht vom Schlussquartal 2016 zeigt sich unterdessen Tim Race von der Deutschen Bank. Er hält den Novo Nordisk-Titel aktuell für unterbewertet. Noch höher mit dem Kursziel geht nur Analyst Michael Leuchten (UBS). Das Medikament Victoza könne sich durchaus als erfolgreich herausstellen.
Neue Analystenempfehlungen im Überblick
(Analyst: Einstufung – Kursziel in Euro (Abstand zum Kurswert in Prozent)
- JPMorgan: „Underweight“ – 28,91 Euro (-8 %)
- HSBC: „Hold“ – 30,92 Euro (-1 %)
- Deutsche Bank: „Buy“ – 43,97 Euro (+41 %)
- Citigroup: „Neutral“ – 33,61 Euro (+7 %)
- Goldman Sachs: „Buy“ – 44,37 Euro (+3 %)
- Commerzbank: „Hold“ – 38,32 Euro (+23 %)
Ein Gastbeitrag von Ethan Kauder.
Herzliche Grüße
Ihr Robert Sasse



