Liebe Leser,
bei der österreichischen Immofinanz stehen strategische Veränderungen an, wie es in solchen Fällen so schön heißt. Ein Teil davon ist der erfolgte Verkauf von 4,5 Mio. BUWOG-Aktien durch die Immofinanz. Letzte Woche wurde mitgeteilt, dass diese Aktien im Rahmen eines sogenannten beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens verkauft werden sollten. Dabei sollten die Papiere institutionellen Investoren (also keinen Privatanlegern!) angeboten werden. Da das „beschleunigte Bookbuilding-Verfahren“ unmittelbar nach Bekanntgabe der Absicht beginnen sollte, wurde wenig später auch schon das Ergebnis veröffentlicht. Und, wie fiel dieses aus?
Der Verkauf der 4,5 Mio. BUWOG Aktien war erfolgreich
Die Transaktion ging offensichtlich erfolgreich über die Bühne: Denn die Immofinanz teilte inzwischen mit, dass besagte 4,5 Mio. BUWOG-Aktien erfolgreich platziert werden konnten. Und was ist dabei für die Immofinanz herausgesprungen? Laut eigenen Angaben netto (also nach Abzug der diversen Kosten) etwa 97,4 Mio. Euro. Auch nach dem Verkauf der 4,5 Mio. BUWOG-Aktien hält Immofinanz laut eigenen Angaben noch ca. 4,7 Mio. weitere BUWO-Inhaberscheine. Und was soll mit dem Verkaufserlös geschehen? Die Immofinanz will Schulden senken – und damit die „Konzernfinanzierungskosten“ verbessern.



