Liebe Leser,
letzte Woche beschäftigten die Nachrichten zu Novo Nordisk die Gemüter der Anleger. Denn die deutlichen Kursverluste, die hier in den letzten Monaten zu verzeichnen waren, sorgten nicht gerade für Feierlaune. Ethan Kauder hat sich die Analystenmeinungen genauer angeschaut. Wird sich Novo Nordisk wieder fangen können?
- Nichts mehr zu lachen! Das hatten die Aktionäre in den letzten Monaten allerdings wirklich nicht, denn die Kursverluste des Insulinherstellers Novo Nordisk waren deutlich. Doch ein Blick in die aktuellen Aktienanalysen lohnt sich dennoch, denn eine Trendumkehr kann nicht ausgeschlossen werden.
- Die Analsytenmeinungen! JPMorgan-Analyst Vosser meint, dass die Erwartungen des Marktes zu hoch zu liegen scheinen und Stephen McGarry von der HSBC kritisiert das Kostenreduktionsprogramm als womöglich nicht ausreichend, denn der hohe Preisdruck könnte noch weiter wachsen. Tim Race von der Deutschen Bank ist vom Schlussquartal 2016 allerdings positiv überrascht und hält den Novo Nordisk-Titel aktuell für unterbewertet. Analyst Michael Leuchten von der UBS geht noch höher mit dem Kursziel, denn das Medikament Victoza könne sich durchaus als erfolgreich herausstellen.
- Ethan Kauder hat die Analystenempfehlungen in der letzten Woche zusammengefasst:(Analyst: Einstufung – Kursziel in Euro (Abstand zum Kurswert in Prozent)
JPMorgan: „Underweight“ – 28,91 Euro (-8 %)
HSBC: „Hold“ – 30,92 Euro (-1 %)
Deutsche Bank: „Buy“ – 43,97 Euro (+41 %)
Citigroup: „Neutral“ – 33,61 Euro (+7 %)
Goldman Sachs: „Buy“ – 44,37 Euro (+3 %)
Commerzbank: „Hold“ – 38,32 Euro (+23 %)



