Lieber Leser,
bei der Aktie des kanadischen Goldförderunternehmens Barrick Gold hat in den letzten Wochen wieder die bullishe Stimmung Einzug gehalten. Seit Anfang Dezember verteuerte sich der Anteilsschein um knapp 40 Prozent.
Profitieren konnte der Minenbetreiber dabei von einer kräftigen Goldpreiserholung, die mit dem teils befremdlichen und unberechenbaren Politstil des neuen US-Präsidenten Donald Trump einhergeht. Denn nach wie vor gilt die Faustregel, dass Gold in unsicheren Zeiten an Wert hinzugewinnt. In diesen Tagen durchbrach der Preis des Edelmetalls eine wichtige Widerstandszone im Bereich von 1.200 und 1.220 Dollar je Feinunze, was ein weiteres Kaufsignal entfacht haben dürfte.
Stabiles Fundament
Auch im operativen Bereich läuft es bei Barrick Gold momentan sehr gut. Zuletzt gab der Konzern bekannt, dass sich die Goldproduktion im vergangenen Jahr auf 5,52 Mio. Unzen belaufen habe. Damit liegt man am oberen Ende des selbst formulierten Zielkorridors von 5,25 bis 5,55 Mio. Unzen. Die Produktionskosten (all-in sustaining cash costs) werden sich vermutlich am unteren Ende der Prognosespanne bewegen. Die Range reicht von 740 bis 775 Dollar je Unze. Hinzu kommt, dass der Konzern auch beim Abbau seiner Schuldenlast gut vorankommt.
Aus diesem Grund kann man mit gutem Gefühl den Zahlen zum vierten Quartal entgegenblicken. Diese will Barrick Gold am 15. Februar präsentieren. Im dritten Quartal schnitt das Unternehmen mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 0,24 Dollar besser ab als erwartet. Die Analysten hatten im Schnitt mit 0,20 je Anteilsschein gerechnet.



