Lieber Leser,
jahrelang war die Aktie des Windanlagenbauers Nordex ein Garant für Kursgewinne. Doch diese Ära hat zu Beginn von 2016 ihr Ende genommen. Seither ist der Titel in einem Abwärtstrend gefangen. Dieser wurde durch die Wahl Donald Trumps zum neuen Präsidenten der USA sogar noch verschärft.
Obwohl es in der Folge zahlreiche gute Nachrichten zum Thema Nordex gegeben hat, ist die Aktie noch nicht auf ihr altes Niveau zurückgekehrt. Bei den Anlegern überwiegt derzeit wohl noch die Skepsis. Dabei lässt es sich nicht von der Hand weisen, dass sich der Zukauf des spanischen Unternehmens Acciona Wind Power (AWP) bezahlt gemacht hat. Denn dank dieser Transaktion ist Nordex auf Märkten präsent, die vorher keinen so großen Beitrag zu den Umsätzen gemacht haben.
Analysten sehen Potenzial
Vor diesem Hintergrund kann man sich auch fragen, ob die Wahl Trumps auf Nordex wirklich einen so großen Einfluss hat wie befürchtet. Denn wie groß sind die Anteile des Umsatzes, die Nordex überhaupt in den USA generiert und lassen sich diese durch eine stärkere Präsenz auf anderen Märkten nicht mehr als kompensieren? Wirft man einen kurzen Blick über die aktuellen Aktienanalysen dann sieht man sofort, dass die Experten die Kursverluste für deutlich übertrieben halten. Die Kursziele liegen durch die Bank auf einem viel höheren Niveau, als es der momentane Kurs reflektiert.



