Liebe Leser,
der Online-Händler plant einen eigenen Frachtflughafen in Kentucky. Dafür nimmt er sage und schreibe 1,4 Milliarden Euro in die Hand! Das Ziel ist klar: Amazon will unabhängig von Zustellerdiensten wie UPS und DHL werden. Erste Schritte dahin wurden in der Vergangenheit schon unternommen: Amazon hat bereits eigene Frachtflugzeuge und auch LKWs für den Transport zwischen den Lagerhallen. Es ist darüber hinaus angedacht, eigene Frachtschiffe auf hohe See zu schicken.
Ein eigener Flughafen ist trotzdem nochmals eine ganz andere Hausnummer. Was die eigene Frachtflotte bewirken soll, ist jedoch klar: Kosteneinsparungen, größere Verhandlungsspielräume bei den Zustellern und höhere Marktanteile. Das Credo von Amazon ist ja, das kundenfreundlichste Unternehmen der Welt zu sein.
Marktführer beim Cloudcomputing
Doch Amazon ist nicht mehr nur Händler, sondern auch IT-Dienstleister. Wenn es um Clouds geht, ist Amazon mit seinen Amazon Web Services klarer Sieger. Dieser Dienst unterstützt in erster Linie Unternehmen und Institutionen dabei, ihre Daten ins Web zu verlagern. Jährlich legen die Zahlen zu und begeistern die Anleger.
Die letzten Quartalszahlen von Amazon waren zufriedenstellend, wenn auch nicht begeisternd. Die Sparte AWS jedoch, übertrifft sich im Umsatz und Ertrag immer wieder selbst. Microsoft, als härtester Konkurrent, kommt da aktuell nicht hinterher.



