AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Bankenbranche: Verkauf der HSH Nordbank gerät zur Zitterpartie! (Deutsche Bank, Commerzbank, pbb, Aareal Bank)

Liebe Leser,

viele von Ihnen werden sich an den Namen der HSH Nordbank kaum noch erinnern. Vielleicht sind Ihnen noch die Bilder von Dirk Nonnenmacher und anderen Vorstandsmitgliedern gegenwärtig, die sich nach der Finanzkrise 2008/09 vor Gericht verantworten mussten. Denn die Landesbank geriet damals schwer in Schieflage. Das Bankenhaus konnte nur durch Steuergelder aus Schleswig-Holstein und Hamburg am Leben gehalten werden. Die einstige Pleitenbank hat immer noch das Potential, die gesamte Bankenbranche durchzurütteln, wie nun deutlich wird.

Abschreckende Kredite

Denn bis spätestens Ende 2018 muss die HSH an private Investoren verkauft sein. Das ist eine Auflage der EU. Die aktiven Verhandlungen mit Interessenten beginnen bereits im kommenden April. Vordergründig hat die Bank sogar etwas anzubieten. Der Vorsteuergewinn 2016 betrug 600 Mio. Euro. Da wird sogar die Deutsche Bank neidisch.

Aber das ist nur eine Kehrseite der Medaille. Die Bank schleppt mal eben so schlappe 14 Mrd. Euro an faulen Krediten mit sich herum. Das sind fast schon italienische Verhältnisse bei den nüchternen Nordmännern. Die meisten Verbindlichkeiten gehen auf Schiffskredite zurück. In diesem Geschäft war die HSH besonders aktiv tätig. Ein Teil der Schuld ist durch eine Bürgschaft der Bundesländer Schleswig-Holstein und Hamburg abgedeckt. Aber diese Bürgschaft erstreckt sich nur auf 8 Mrd. Euro. Und potenzielle Investoren werden sich vermutlich noch ein wenig mehr Sicherheit erhoffen.

Enormer Druck

Das Problem ist: Die HSH Bank muss verkauft werden – auch mit ihrem Giftschrank voller fauler Kredite. Geschieht dies nicht innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens, müssen die Sparkassen für die Folgekosten aufkommen. Eine Abwicklung würde die Banken teuer zu stehen kommen. Denn dann greift der Haftungsverbund der Sparkassen, der ohne externe Hilfen auskommen muss. Muss man die Steuerzahler zur Hilfe bitten, erlöschen vermutlich alle Privilegien seitens der EU.

Der Sparkassenverband behauptet nun, die NordLB habe konkretes Interesse an der Übernahme gezeigt. Dieses Szenario will ich nicht ausschließen. Die NordLB hütet einen ähnlichen Giftschrank wie die HSH. Hier suchen Schiffskredite in Höhe von 9 Mrd. Euro einen potenten Gläubiger. Geteiltes Leid ist bekanntlich halbes Leid.

Nichtsdestotrotz könnte es sich bei dieser Meldung um Augenwischerei handeln, um den Kaufpreis nach oben zu treiben – etwa für Kaufinteressenten aus Fernost. Mein Tipp derzeit: Man hofft auf Investoren aus China, die derzeit alles in Europa aufkaufen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Wenn man diesen Interessenten vorgaukeln kann, dass noch andere Bieter involviert sind, könnten die faulen Kredite plötzlich in den Hintergrund treten.

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse

Bernd Beetz, Miteigentümer der Warenhauskette Galeria, hat nach der Freigabe eines Rettungskredits nun auch von der Politik und von Sozialpartnern Unterstützung gefordert und ein neues Konzept [ ... ]

Nach einer Razzia bei einem Anbieter einer verbotenen Streaming-Plattform in Köln im vergangenen Jahr droht jetzt tausenden Kunden ein juristisches Nachspiel. "Wir gehen derzeit davon aus, dass im [ ... ]

Bund und Länder haben sich bei der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag auf ein gemeinsames Programm zur Modernisierung des Staates und zum Rückbau unnötiger Bürokratie geeinigt.

Unter [ ... ]

Der Bund muss offenbar bis zu 7,2 Milliarden Euro für den Einstieg beim Panzerhersteller KNDS zahlen. Das geht aus vertraulichen Unterlagen hervor, die die Bundesregierung den Haushältern des [ ... ]

Bund und Länder haben sich auf der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag darauf geeinigt, den Finanzfluss untereinander und mit den Kommunen neu zu ordnen.

Ab dem 1. September gelte stärker [ ... ]

Die Thüringer Polizei befürchtet eine Eskalation der Proteste gegen den AfD-Bundesparteitag in Erfurt. Das berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf ein vertrauliches Lagebild der Landespolizeidirektion.

Danach [ ... ]

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) bezieht im Streit um die EU-Methanverordnung Position gegen Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU).

Schneider sagte dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe), [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.