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Bilfinger lockt die Aktionäre mit Dividendenversprechen!

Lieber Leser,

der strauchelnde Traditionskonzern Bilfinger hat vorläufige Zahlen für das Schlussquartal/Gesamtjahr 2016 vorgelegt. Es lässt sich konstatieren, dass die Finanzkennzahlen weitestgehend den Erwartungen entsprechen. Durch den Verkauf des Bau- und Immobiliengeschäfts konnte das im MDAX gelistete Unternehmen ein Konzernergebnis von 271 Mio. Euro ausweisen, nach einem Nettoverlust von 510 Mio. Euro im Jahr zuvor. Die Einnahmen schrumpften indes von 5 Mrd. auf 4,2 Mrd. Euro.

So soll die Zukunft aussehen

Viel wichtiger aus Sicht der Anleger sind aber die Perspektiven, die Bilfinger aufzeigt. Das Unternehmen hat Einblick in seine „Strategie 2020“ gewährt, mit der man auf den Erfolgspfad zurückkehren möchte. Der Fokus soll dabei zukünftig auf die beiden Geschäftsfelder Engineering & Technology (E&T) und Maintenance, Modifications & Operations (MMO) gelegt werden. Bei E&T geht es vor allem um die Entwicklung und den Ausbau von Industrieanlagen. MMO deckt unter anderem den Bereich Instandhaltung ab.

Auf Grundlage der neuen Ausrichtung will man die bereinigte Wirtschaftsleistung bis 2020 pro Jahr um über 5 Prozent steigern. Im Zusammenspiel mit der Senkung von Verwaltungs- und Vertriebskosten hat sich Bilfinger für das Jahr 2020 eine operative Rendite (bereinigte Ebita-Marge) von etwa 5 Prozent zum Ziel gesetzt. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr lag diese Kennzahl lediglich bei 0,4 Prozent. Neben organischem Wachstum setzt das Unternehmen auch auf Zukäufe.

Ein Versprechen an die Aktionäre

Auch beim Blick auf die Dividende gibt es für die Anleger Grund zur Freude. Fortan will Bilfinger 40 bis 60 Prozent des bereinigten Nettoüberschusses ausschütten. Mindestens 1 Euro je Anteilsschein sollen gezahlt werden, angefangen bei 2016. Im vergangenen Jahr gingen Aktionäre wegen der Krise im Konzern leer aus. Außerdem plant Bilfinger ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 150 Mio. Euro, um rund 10 % seines Aktienpakets einzuziehen. Dieser Vorschlag bedarf aber noch der Zustimmung der Hauptversammlung am 24. Mai 2017.

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