Lieber Leser,
der DAX-Index bewegt sich seit dem Ausbruch aus der Range kaum, sofern man die Intraday-Bewegungen außer Acht lässt. Das ist ungewöhnlich, denn selbst der TecDAX-Index kratzt in diesen Tagen an seinem Allzeithoch aus 2015. Ein Ausbruch ist wahrscheinlich. Der DAX-Index hingegen kann sein Jahreshoch nicht ansteuern. Vom Allzeithoch kann kaum die Rede sein.
Relative Schwäche
Damit deutet der DAX-Index eine relative Schwäche an, denn sowohl die US-Indizes als auch der TecDAX-Index haben neue Hochs angesteuert. Der MDAX ist schon länger auf neue Allzeithochs gestiegen. Auch der erneut zur Schwäche tendierende Euro kann den DAX-Index zur Mitte der Woche hin nicht unterstützen.
Die Zeit läuft davon
Spätestens in den nächsten Tagen sollte der Index an die anderen Marktindizes anschließen und zumindest das Jahreshoch bei 11.890 Punkten (Future) überwinden. Ansonsten besteht das Risiko zur Bildung eines kurzfristigen Tops in Form eines tieferen Hochs. Ein technisches Top könnte sodann eine größere Korrektur einleiten.



