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2G Energy: Ist der Aktie nun mehr Aufmerksamkeit garantiert?

Liebe Leser,

die 2G kann erneut ein Wachstum beim Auftragsbestand vorweisen. Dies geht aus einer offiziellen Mitteilung des Herstellers von gasbetriebenen Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen hervor. Damit scheint sich die Erfolgsstory fortzusetzen. Genauere Prognosen für 2017 dürfen sich die Anleger aber erst am 27. April erwarten, wenn das Unternehmen seine vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2016 präsentieren wird.

Expansion nach Frankreich geglückt

Zum Stichtag 31.12.2016 betrug der Auftragsbestand 91,2 Mio. Euro. Im Vorjahr standen hier 85,5 Mio. Euro zu Buche, 2014 waren es 42,3 Mio. Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von 6,67 % (zu 2015) bzw. 115,6 % (zu 2014). Interessant ist aber neben den nackten Zahlen, dass auch die Expansion ins Ausland geglückt zu sein scheint, wodurch sich fast schon zwangsläufig neues Wachstum ergibt.

Insbesondere Frankreich entwickelt sich mit einem Auftragsbestand von 7,7 Mio. Euro bereits recht vielversprechend. 2G Energy hatte sich erst im September vergangenen Jahres dazu entschlossen, den dortigen Markt mit einer eigenen Niederlassung in Angriff zu nehmen. Wichtigste Auslandsmärkte bleiben aber vorerst Großbritannien (16,4 Mio. Euro) und die USA (11,9 Mio. Euro).

Mehr Aufmerksamkeit garantiert?

Zudem wies das Unternehmen auf eine weitere spannende Entwicklung hin. Bisher notiert die Aktie im Entry Standard der Deutschen Börse. Dies hat unter anderem den Vorteil, dass die Ansprüche in Hinblick auf die Bilanzerstellung nicht so hoch sind wie etwa bei einem DAX-Unternehmen. Der Nachteil: Die Aktie fristet eine Art Schattendasein an der Börse.

Dies wird sich aber vermutlich ab dem 1. März ändern. Denn 2G Energy wird voraussichtlich in das neue Börsen-Segment „Scale“ aufgenommen, dass die Deutsche Börse jüngst präsentiert hat. Inzwischen ist der Anlagenbauer seit zehn Jahren an der Börse notiert und mit den entsprechenden Anforderungen durch erhöhte Folgepflichten bestens vertraut. Durch dieses „Upgrade“ wird die Aktie dann weitaus mehr im Fokus der Medien und Anleger stehen. Dies dürfte sich positiv auf das Handelsvolumen auswirken.

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