Liebe Leser,
es ist bislang nur ein Gerücht: Die Groupe Bruxelles Lambert des belgischen Investors Albert Frere soll bei Hugo Boss eingestiegen sein. Dies berichtet das „manager-magazin“ in seiner aktuellen Ausgabe vom 17. Februar.
Die Beteiligungsgesellschaft soll sich einen Aktienanteil von etwa 3% gesichert haben. In Zukunft stehen sogar weitere Zukäufe im Raum. Frere ist bekannt dafür, sich als aktivistischer Finanzinvestor auch ins operative Geschäft einzumischen. Zuletzt sicherte er sich einen Platz im Aufsichtsrat bei Adidas. Hier hält er aktuell einen Unternehmensanteil von 5% (stimmberechtigt).
Von offizieller Seite gab es hierzu keine Stellungnahme. Die Anleger hat das jedoch nicht weiter gestört. Direkt nach dem Bekanntwerden des Gerüchts ging der Aktienkurs von Hugo Boss durch die Decke. Ein Investment von Albert Frere gibt den Anlegern nämlich den Glauben an das krisengebeutelte Unternehmen zurück.
Zuletzt lief es nicht so gut!
Hugo Boss musste Anfang 2016 eine Gewinnwarnung ausgeben. Die Folgen waren unter anderem Filialschließungen, die Entlassung der Verantwortlichen und ein Konzernumbau. Dieser ist aktuell noch nicht abgeschlossen: Das Geschäft soll sich laut Boss-Chef Langer in Zukunft auf wenige Marken und Herrenmode konzentrieren.
Bei der Präsentation der Jahreszahlen gab es bereits einen Lichtblick. Das abgelaufene Geschäftsjahr lief immerhin besser als erwartet.



