Liebe Leser,
letzte Woche begeisterte Amazon wieder einmal seine Anleger mit großen Ideen. Denn wie Elsa Heß in der letzten Woche geschrieben hat, will das Unternehmen in Kentucky einen eigenen Frachtflughafen errichten. Damit möchte man von anderen Zustelldiensten unabhängig werden und die eigene Marktmacht ausbauen. Geht das Kalkül auf?
- Eigener Frachtflughafen in Kentucky! Das ist das Ziel von Amazon und deshalb macht das Unternehmen zur Verwirklichung dieser Pläne ganze 1,4 Milliarden Euro locker. Mit dem eigenen Flughafen will Amazon von Zustellerdiensten wie UPS und DHL unabhängiger werden. Natürlich erhofft man sich dadurch auch langfristige Kosteneinsparungen, größere Verhandlungsspielräume bei den Zustellern und dadurch insgesamt höhere Marktanteile.
- Schon gut aufgestellt! Amazon hat bereits seine eigenen Frachtflugzeuge und verfügt auch über eigene LKWs für den Transport zwischen den Lagerhallen. Auch eigene Frachtschiffe für den Einsatz auf hoher See sind angedacht.
- Mit Cloudcomputing die Nase vorn! Amazon stellt den Anspruch an sich selbst, das kundenfreundlichste Unternehmen der Welt zu sein und konnte sich bereits die Marktführerschaft beim Cloudcomputing sichern. Mehr als nur Händler, ist Amazon mittlerweile mit seinen Amazon Web Services ein IT-Dienstleister, der Unternehmen und Institutionen dabei unterstützt, ihre Daten ins Web zu verlagern.
Zumindest die Zahlen fürs Cloudcomputing steigen jedes Jahr und begeistern die Anleger, auch wenn die letzten Quartalszahlen lediglich zufriedenstellend waren. Nun, schließlich wird immer kräftig investiert. Wird sich das für die Anleger auszahlen? Wir bleiben für Sie am Ball.



