Liebe Leser,
letzte Woche mussten die Anleger von Bombardier einige Neuigkeiten verdauen. Denn obwohl die kanadische Regierung eine Finanzspritze für das Unternehmen bewilligt hat, gibt es einigen Gegenwind für das Unternehmen. Außerdem ist fraglich, ob die Finanzspritze der Regierung ausreicht, um das strauchelnde Unternehmen wieder auf die Füße zu befördern. Die wichtigsten diesbezüglichen Nachrichten, die letzte Woche Bombardier und dessen Kurse bewegt haben, hat Thomas Liebigman zusammengetragen.
- Finanzspritze! Der kanadische Flugzeugbauer Bombardier aus Montreal konnte sich kürzlich über eine Finanzspritze als zinsloses Darlehen von der kanadischen Regierung freuen. Ganze 372,5 Millionen Dollar hat das strauchelnde Unternehmen bewilligt bekommen. Doch da Bombardier eigentlich einen viel höheren Betrag angefragt hatte, nämlich 1 Milliarde Dollar, ist nicht klar ob die bewilligte Finanzspritze überhaupt ausreicht, um Bombardier über Wasser zu halten. Vor allem, da Bombardier noch ausstehende Verbindlichkeiten in Milliardenhöhe zu tilgen hat.
- Gegenwind! Dass die Luft kühler wird für den Flugzeugbauer hat vielleicht auch damit zu tun, dass Bombardier nachgesagt wird Fristen nicht einzuhalten und über dem Budget zu produzieren. Doch nicht nur vor diesem Hintergrund war die Staatshilfe aus Steuergeldern in der Öffentlichkeit stark umstritten. Auch Kanadas Westen moniert, dass Bombardier Hilfe bekommt, während die kanadische Ölbranche leidet.
Kann Bombardier von der Finanzspritze also überhaupt profitieren? Wir halten Sie auf dem Laufenden.



