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SolarWorld: Immer noch rote Zahlen!

Liebe Leser,

mit der Intensität eines Blitzes schlugen letzte Woche die News zu SolarWorld bei den Anlegern ein. Denn auch das vierte Quartal konnte für den Photovoltaikkonzern keine Wende herbeiführen. Das zeigen die vorläufigen Geschäftszahlen für das Jahr 2016. Kann sich die Situation entschärfen?

  • Keine Wende! Bei SolarWorld, dem größten deutschen Photovoltaikkonzern konnte auch das vierte Quartal keine Wende herbeiführen und die vorläufigen Geschäftszahlen für das Jahr 2016 enthüllten eine Absatzsteigerung um knapp ein Fünftel auf 1.375 Megawatt, während der Umsatz lediglich um 5 Prozent auf 803 Mio. Euro nach oben ging. Die Preise sind im Jahresvergleich also weiter gesunken und trotz der Bemühungen, die Kosten zu senken, werden weiterhin tiefrote Zahlen geschrieben.
  • Die Zahlen! Operativ ergeben die vorläufigen Zahlen einen Fehlbetrag von 99 Mio. Euro. Im letzten Jahr waren es minus 95 Mio. Euro. Dies beinhaltet allerdings auch Wertberichtigungen, also nicht cash-relevante Sondereffekte in Höhe von 25 Mio. Euro. Auch die Liquiditätslage sieht schlechter aus. So stehen nach 189 Mio. Euro in 2015, in 2016 lediglich 88 Mio. Euro auf der Habenseite des Unternehmens.
  • Die Aussichten! In 2017 will sich SolarWorld verstärkt auf die Herstellung monokristalliner Solarmodule und die PERC-Technologie fokussieren, wodurch sich der Arbeitsaufwand reduzieren lässt. Die Mitarbeiterzahl wird dadurch wahrscheinlich um 400 schrumpfen. Auch der Absatz soll bis 2019 auf 2 Gigawatt gesteigert werden und in diesem Jahr kalkuliert der ehemalige TecDAX-Konzern mit einem höheren Absatz und Erlösen auf dem Niveau des Vorjahres. Das Ebit soll verbessert werden, auch wenn das Ergebnis wohl wieder negativ sein wird.

Wird SolarWorld in diesem Jahr also besser abschneiden? Wir halten Sie informiert.

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