Liebe Leser,
letzte Woche hatten die Aktionäre von E.ON nicht besonders viel zu lachen. War doch zu lesen, dass sich die E.ON-Aktie in den vergangenen Monaten zwar von ihrem Tief bei 6,00 Euro je Aktie hat erholen können, doch die Kurslücke im Zuge der Abspaltung von Uniper konnte im Zuge dieser Erholung noch nicht geschlossen werden. Wie wird sich die Situation nun weiter entwickeln?
- Die technische Lage! Letzte Woche hat Rami Jagerali wieder auf die technische Lage im Kursverhalten der E.ON-Aktie hingewiesen, denn gemäß der statistischen Auswertungen in 70 % aller Fälle kann eine Kurslücke geschlossen werden. Passiert dies nicht, dann kann es zur Kapitulation kommen und der Kurs bricht deutlich schneller und dynamischer ein, als er es sonst tun würde. Und tatsächlich! Nachdem die Aktie in den letzten vier Wochen überwiegend zur Schwäche tendiert hat, stabilisierte sie sich in der vorletzten Woche und blieb auch in der letzten Woche weiter dran. Dabei unterstützt nicht nur die Gesamtmarktstärke, sondern auch die saisonale Februarschwäche bei Aktien, die defensive Titel zunehmend in den Vordergrund rückt, die E.ON-Aktie.
- Korrekturwahrscheinlichkeit? Die technische Lage bewahrt die E.ON-Aktie zwar nicht vor einer Gesamtmarktkorrektur, doch sie könnte kurz davor mehr nachgefragt werden als Titel aus den offensiven Sektoren. Vielleicht passiert aktuell gerade das.
Wäre die E.ON-Aktie von einer Gesamtmarktkorrektur betroffen oder hat sie das Potential zum Überschreiten der Preiszone bei 8,00 Euro? Wir bleiben für Sie am Ball.



