Liebe Leser,
was letzte Woche bei Alno passierte, sorgte für einiges Aufsehen! Denn der neue Investor Tahoe besitzt mit rund 43 % zwar nur eine Minderheitsbeteiligung an Alno, hat sich aber die Mehrheit der Aufsichtsratssitze beim Küchenhersteller bereits gesichert. Wie wird es nun weitergehen?
- Tahoe in Führungsposition! Bei der letzten Aufsichtsratssitzung trat Henning Giesecke zurück und seinen Platz soll nun, als fünfter Tahoe-Abgesandter, Alexander Gerstung übernehmen. Doch schon jetzt hat Tahoe die faktische Mehrheit im Aufsichtsrat inne und sollte es etwa bei Abstimmungen im 8-köpfigen Gremium zu einer Pattsituation kommen, also 4 Stimmen der Tahoe-Vetreter gegen den Rest, zählt die Stimme des Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Christian Becker, eines Tahoe-Mannes, doppelt.
- Proteste der Belegschaft! Am Standort der Tochtergesellschaft Wellmann im westfälischen Enger kam es kürzlich zu Protesten der Gewerkschaft, vor dem Hintergrund der Umstrukturierungspläne des Finanzvorstands Christian Brenner. Den Angaben zufolge sollen in Enger 75 Arbeitsplätze aus dem Kundenservice wegfallen und nach Bosnien verlegt werden, der Heimat der Muttergesellschaft von Tahoe.
Wird Alno wirklich rund 350 Stellen im In- und Ausland streichen? Wir halten Sie auf dem Laufenden.



