Liebe Leser,
gute Nachrichten gab es in diesem Monat bei Valeant Pharmaceuticals International, Inc.. Denn das Pharmazieunternehmen hat bekannt gegeben, dass die US Food and Drug Administration (FDA) die SILIQ (Brodalumab)-Injektion genehmigt hat. Es handelt sich bei dem Wirkstoff um einen monoklonalen Antikörper, der auf den IL-17-Rezeptor für Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis abzielt. In einfachen Worten: SILIQ ist für die Behandlung von mäßiger bis schwerer Plaque-Psoriasis – einer chronischen, nichtübertragbaren Hautkrankheit – bei erwachsenen Patienten ausgelegt, die gar nicht mehr auf andere systemische Therapien reagieren.
Freude über den Vermarktungsstart
Nun erwartet Valeant, in den Vereinigten Staaten im zweiten Halbjahr 2017 den Verkauf und die Vermarktung von SILIQ starten zu können. Joseph C. Papa, Chairman und CEO von Valeant, dazu: “Wir glauben, dass SILIQ einen bedeutenden medizinischen Bedarf erfüllt. Ich bin stolz auf den Erfolg unseres Teams bei der Entwicklung und der Vermarktung dieser Behandlung für Patienten mit moderater bis schwerer Plaque-Psoriasis. Wir freuen uns darüber, dass SILIQ bald verfügbar sein wird, um dabei zu helfen, das Leiden von Erwachsenen zu behandeln.“
SILIQ wurde von AstraZeneca entwickelt. Ursprünglich hielt Valeant die weltweiten Vermarktungsrechte an dem Medikament, abgesehen von Japan und einigen anderen asiatischen Staaten. Doch im Sommer 2016 musste man die Lizenzen für den europäischen Markt wieder an AstraZeneca abtreten, obwohl das Mittel dort seit Ende 2015 eine Zulassung seitens der EU-Behörden erhalten hat. Umso wichtiger war für Valeant nun die Zulassung zum US-Markt, um endlich mit dem Mittel Geld verdienen zu können.



