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K+S: Darum ist der 16. März so wichtig!

Lieber Leser,

K+S befindet sich, wenn man es genau nimmt, seit 2008 in einem stetigen Abwärtstrend, jedoch begleitet durch starke Erholungen. Die größten Treiber des Trends sind sicherlich die fallende Preise im Kali- und Salzsegment. Zwischenzeitliche juristische Verfahren gegen einige Vorstandsmitglieder sowie die Reduzierung der zulässigen Abführmenge von Abfällen im Rahmen der Produktion und die daraus resultierende Produktionskürzung im Werra-Werk ließen mittelfristig kaum Hoffnungen auf einen Turnaround zu.

Am 16. März wird der Jahresbericht erwartet und alles läuft dabei auf eine zentrale hinaus: Konnte das Unternehmen die selbst gesteckten Ziele für 2016 erreichen? Diese wurden im Laufe des vergangenen Jahres bereits ein wenig nach unten korrigiert. Ein weiteres Verfehlen der vorgegebenen Zielmarken dürfte das Vertrauen der Anleger erneut auf die Probe stellen.

Ziele und Schätzungen

Das Unternehmen erwartet, ein EBITDA in einer Spanne zwischen 500-600 Mio. Euro in 2016 zu erzielen. Das EBIT I soll in einer Spanne zwischen 200-300 Mio. Euro liegen. Der Konsens der Wertpapieranalysten liegt für das EBITDA bei 512 Mio. Euro, für das EBIT I bei 233 Mio. Euro. Der Umsatz wird mit 3,46 Mrd. Euro erwartet.

Markttechnisch angeschlagene Erholung

Aus der markttechnischen Perspektive sieht der Kurs etwas längerfristig betrachtet stabil aus. Die letzte Abwärtsbewegung, die zwischen Mitte 2016 und Ende 2016 stattfand, erreichte das Tief aus 2013 nicht. Es wurde ein höheres Tief ausgebildet, dass eine Bodenbildung andeutet. Seitdem hat sich die Aktie bis zur ersten relevanten Widerstandszone zwischen 25-27 Euro je Aktie erholen können. In diesem Preisbereich verlaufen sowohl die beiden langfristigen Wochendurchschnitte (100,200) als auch ein horizontaler Widerstand, um den in den Jahren des Abwärtstrends bereits mehrere impulsive Kursbewegungen stattfanden.

Fazit

Es gibt natürlich einen guten Grund für die Erholung der K+S-Aktie. Die Produktionskosten könnten in 2017 durch das zusätzliche Werk in Kanada (Legacy) gesenkt werden. Die niedrigen Kali- und Magnesiumpreise könnten dann eine geringere Auswirkung auf die Gewinne haben. Die gerichtlichen Verfahren scheinen nicht mehr auf dem Unternehmen zu lasten. Aus der markttechnischen Perspektive könnte eine längerfristige Erholung einsetzen, sofern die Erwartungen mit den nächsten Berichten bestätigt werden.

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