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Lufthansa: Ryanair zündet die nächste Lunte!

Liebe Leser,

der Konkurrenzkampf zwischen der irischen Fluggesellschaft Rynair und der deutschen Lufthansa scheint in die nächste Runde zu gehen. Zur Erinnerung: Seit geraumer Zeit tobt zwischen den beiden Unternehmen ein Streit, bei dem es beispielsweise um Kartellbeschwerden, Landegebühren und nicht zuletzt um spöttische Kommentare seitens der Iren in Bezug auf die Lufthansa-Streiks der letzten Jahre geht.

Rynair will Präsenz in Frankfurt ausbauen

Wie die Nachrichtenagentur Reuters jüngst meldete, gebe es nun weiteren Zündstoff. So wolle Rynair verstärkt den Heimatflughafen der Kranichairline in Frankfurt anfliegen. Die Zahl der in der Mainmetropole stationierten Flugzeuge soll von fünf auf sieben erhöht werden. Rynair-Boss Michael O’Leary ist bekannt für seine Spitzen gegenüber der Lufthansa. Er erklärte den Schritt damit, dass Rynair „mehr und mehr Geschäftsleute“ transportieren wolle. Hierzu sollen 24 neue Städte angeflogen werden – darunter Geschäftszentren wie beispielsweise London, Barcelona, Madrid oder Mailand.

Den wunden Punkt getroffen

Damit trifft O’Leary genau den wunden Punkt der Lufthansa. Denn fliegende Manager, Banker sowie Unternehmensberater zählen zu der Kernklientel der deutschen Airline. Im kommenden Winter will O’Leary 2,3 Millionen Kunden über das Drehkreuz Frankfurt abwickeln. Dennoch gab er zu bedenken, dass sich Frankfurt aufgrund der hohen Landegebühren nie zu einem „großen Flughafen“ für Rynair entwickeln werde.

Eurowings soll Abhilfe schaffen

Die Lufthansa will ihrerseits mit der Billigflugtochter Eurowings antworten. Diese soll ab 2018 ebenfalls in Frankfurt starten und landen. O’Leary reagierte wie üblich spöttisch auf das Vorhaben der Lufthansa: „Die Vorstandsetage der Lufthansa ist der einzige Ort in Europa, an dem man glaubt, dass Eurowings ein Billigflieger ist“.

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