Lieber Leser,
die Veröffentlichung der Quartalszahlen des dänischen Insulinherstellers Novo Nordisk hat im Februar für eine Vielzahl neuer Aktienanalysen gesorgt. Der Titel hat seit Ende letzten Jahres massiv an Wert verloren, um sich Anfang Dezember wieder etwas zu erholen. Seitdem ist ein Seitwärtstrend intakt. Das Gros der Analysten hält die Aktie jedoch für unterbewertet.
Zu diesen Experten zählt auch Analyst Keyur Parekh (Goldman Sachs). Gleichwohl senkte er seine Gewinnerwartungen bis zum Jahr 2018 etwas ab. Michael Leuchten (UBS) ist der Meinung, dass der Markt die Risiken bei Novo Nordisk überschätzt. Zwar gebe es durchaus den Preisdruck auf dem nordamerikanischen Markt. Doch die Profitabilität würde dadurch nicht gefährdet, ebensowenig die Eigenkapitalrendite.
Tim Race (Deutsche Bank) sieht für nicht investierte Anleger eine optimale Einstiegsgelegenheit, da baldiges Wachstum bevorstehe. Anderer Meinung ist Richard Vosser (JPMorgan). Seiner Meinung nach sind die vorgelegten Kennziffern ein Beleg für die schwierige Wettbewerbssituation.
Neue Analystenempfehlungen im Überblick
(Analyst: Einstufung – Kursziel in Euro (Abstand zum Kurswert in Prozent)
- UBS: „Buy“ – 47,08 Euro (+42%)
- Deutsche Bank: „Buy“ – 43,97 Euro (+33 %)
- Goldman Sachs: „Buy“ – 43,05 Euro (+30 %)
- Commerzbank: „Hold“ – 36,32 Euro (+10 %)
- Kepler Cheuvreux: „Hold“ – 34,44 Euro (+4 %)
- JPMorgan: „Underweight“ – 28,91 Euro (-13 %)



