Lieber Leser,
seit den ersten Handelstagen der Uniper-Aktie im vergangenen Herbst ist es mit dem Kurs fast stetig bergauf gegangen. Wer vom ersten Tag an dabei war, kann sich mittlerweile immerhin über Gewinne von rund 30 Prozent freuen. Vor der Vorlage der letzten Quartalszahlen aus 2016 in der kommenden Woche könnte es sich daher lohnen, einen Blick in die aktuellen Aktienanalysen zu werfen:
Nicholas Ashworth (Morgan Stanley) gehört zu denjenigen, die beim Kurs noch Luft nach oben sehen. Demnächst stünden die Investoren-Konferenzen der Versorger an, womöglich gingen hiervon wieder neue Impulse aus. Der Uniper-Titel sei dem von E.ON jedoch unbedingt vorzuziehen.
Analyst Alberto Gandolfi (Goldman Sachs) hält einen baldigen Kohleausstieg für unwahrscheinlich. Dieser dürfte frühestens erst 2030 erfolgen, so interpretiert er die Aussagen der zuständigen Bundesministerien. Dies sei für Uniper eine gute Nachricht. Lüder Schumacher (Societe Generale) sieht die Dividenden bis zum Jahr 2019 durch Rückstellungen belastet.
Neue Analystenempfehlungen im Überblick
(Analyst: Einstufung – Kursziel in Euro (Abstand zum Kurswert in Prozent)
- Goldman Sachs: „Buy“ – 16,60 Euro (+23 %)
- Morgan Stanley: „Overweight“ – 15,50 Euro (+15 %)
- Merill Lynch: „Neutral“ – 14,50 Euro (+7 %)
- Deutsche Bank: „Buy“ – 14,00 Euro (+4 %)
- Societe Generale: „Hold“ – 13,60 Euro (+1%)



