AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

RWE-Tochter Innogy: Eine Dividenden-Farce? (Meinung)

Liebe Leser,

RWE hat bekanntlich zum zweiten Mal in Folge auf eine Gewinnausschüttung für seine Stammaktionäre verzichtet. Gleichzeitig kassiert der Mutterkonzern nun eine vergleichsweise hohe Dividende von der Tochter Innogy – obwohl der Ökostromkonzern beim operativen Ergebnis (EBIT) 10 % hinter dem Vorjahr zurückblieb. Klingt für mich nach einer Farce. Ich erläutere Ihnen gerne, warum.

Ausschüttung von 1,60 Euro

Der Innogy-Boss und ehemalige RWE-Vorstandsvorsitzende Peter Terium kündigte konkret eine Ausschüttung von 1,60 Euro je Aktie an, was „rund 80 Prozent des bereinigten Nettoergebnisses“ entspricht und einer Dividendenrendite von etwa 5 % gleichkommt. Der besagte Überschuss betrug 2016 1,1 Mrd. Euro. Für das laufende Jahr will der Konzern seinen Aktionären sogar noch mehr an Dividende zukommen lassen. Denn 2017 soll das bereinigte Nettoergebnis 1,2 Mrd. Euro erreichen und die Auszahlungsquote ähnlich hoch bleiben.

Wo ist das Problem?

Als begünstigter Aktionäre werden Sie sich nun möglicherweise fragen: Wo ist das Problem? Das klingt doch alles prima. Weshalb sollte das eine Farce sein? Mein Problem ist: Es geht nach dem Prinzip „Wasser predigen, aber Wein saufen“. RWE ist mit 77 % Mehrheitseigner an Innogy. Der Dividendenanteil wird also bei etwa 678 Mio. Euro liegen.

Nun entzieht man seinem Tochterunternehmen damit aber Substanz. 80 Prozent sind nach allen Vergleichsmaßstäben eine extrem hohe Dividendenquote. Innogy müsste aber meiner Meinung nach seine Überschüsse gerade jetzt investieren, um möglichst schnell zu expandieren und wichtige Marktanteile zu erobern. Die Erneuerbare Energien sind nun einmal eine Wachstumsbranche par excellence. In den kommenden Jahren werden hier die entscheidenden Claims abgesteckt. Wer hier zurückfällt, wird sich in Zukunft anstellen müssen.

Und RWE geht in dieser Situation hin und lässt sich seinen Mehrheitsanteil üppig vergolden. Gleichzeitig erzählt der Energieriese seinen Stammaktionären, man benötige angesichts der angespannten Wirtschaftslage jeden Euro für die Sanierung des Konzerns. Für mich klingt das so, als sollten die Anteilseigner indirekt die Rückstellungen für den Atomfonds sowie die Wertberichtigungen auf Kohle- und Gaskraftwerke finanzieren. Das ist meiner Meinung nach aber nicht deren Aufgabe. Wenn RWE Gelder benötigt, sollte sich das Unternehmen das Kapital fairerweise über eine Kapitalerhöhung oder eine Anleihe hereinholen. Dann gibt es zumindest noch ein paar Prozent Rendite für die Gläubiger.

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse

In der Mittwochs-Ausspielung von "6 aus 49" des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 25, 36, 40, 43, 44, 49, die Superzahl ist die 3.

Der Gewinnzahlenblock [ ... ]

Die Gewerkschaft Verdi hat in der Tarifrunde für den Handel am Donnerstag erneut tausende Beschäftigte zu Warnstreiks aufgerufen. Schwerpunkt sind unter anderem Filialen des Handelskonzerns Kaufland, [ ... ]

In der Diskussion über von "Künstlicher Intelligenz" erstellte Reden kündigt der thüringische Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) an, seine Arbeit anzupassen. "Wir werden die zeitgemäße [ ... ]

Die EU-Kommission plant bei der Reform des Emissionshandels (ETS) eine schnellere Erleichterung für die Industrie. Dazu soll ein entscheidender Teil der Reform aus dem regulären Gesetzgebungsprozess [ ... ]

Volkswagen steht laut eines Medienberichts kurz vor der Entscheidung über den Verkauf seines Schiffsmotorenherstellers Everllence. Wie die FAZ in ihrer Donnerstagausgabe schreibt, sollte der Vorstand [ ... ]

Die Staats- und Regierungschefs der sogenannten E5-Gruppe haben nach einem Treffen in Berlin Geschlossenheit vor dem anstehenden Nato-Gipfel demonstriert. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bekräftigte [ ... ]

Unionsfraktion gegen BGB-Änderung wegen

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Unionsfraktion, Anja Weisgerber, lehnt eine Änderung des Bürgerlichen Gesetzbuchs ab, um Kinder vor digitaler Vernachlässigung zu schützen.

Nach [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.