AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Die Inflation wird uns noch lange erhalten bleiben (Teil 2)

Lieber Investor,

die aktuelle Geldpolitik der Europäischen Zentralbank bringt nach und nach alle drei Effekte zum Tragen. Zunächst wurde der Ausgleich nicht vorgenommen. Neues Geld wurde in großer Menge in den Wirtschaftskreislauf eingeführt, während die Zinsen immer weiter sanken. Von Ausgleich kann an dieser Stelle überhaupt keine Rede sein.

Nun werden die Zinsen vermutlich langsam wieder steigen, auch wenn die EZB dies dem Markt noch nicht so deutlich kommuniziert. Weil die Banken ihr Geschäftsmodell verlieren, ist eine Rückkehr zu höheren Nominalzinsen aber unausweichlich. Sie wird deshalb kommen, ja kommen müssen, früher oder später.

Vermutlich wird der Akzent wieder auf dem Wort später liegen. Dies würde erneut die Schuldner gegenüber den Gläubigern begünstigen, denn während die Preise für Konsum-, Gebrauchs- und Bestandsgüter bereits steigen, werden die Zinsen nur sehr zögerlich angehoben. Weil die reale Rendite, also die Differenz zwischen dem gezahlten Zins und der Inflation negativ ist, verlieren die Sparer fortlaufend Geld. Es wird von ihnen umgeschichtet in das Lager der Schuldner.

Nebelkerzen und Verschleierung

Das Spiel funktioniert umso besser und reibungsloser, je ahnungsloser die Sparer sind. Ist ihnen nicht bewusst, wie viel Kaufkraft sie verlieren, und dass Vermögen von ihnen zu anderen umgeschichtet wird, hält die europäische Schuldenpyramide noch etwas länger durch. Fatal wäre es, wenn die Bevölkerung den Betrug schnell bemerkt, und ihm mit massiven Forderungen nach hohen Lohnsteigerungen und viel höheren Zinsen entgegentritt.

Es wird in diesem Zusammenhang entscheidend sein, auf die Argumente zu achten, die vorgebracht werden, wenn die Inflationsraten das Inflationsziel der EZB von zwei Prozent dauerhaft überschreiten. Welche Story wird man uns dann erzählen und welche „neue“ Wahrheit auftischen wollen?

Die gestiegenen Inflationsraten könnten als „vorübergehende Effekte“ beschrieben und beispielsweise auf die gestiegenen Energiepreise oder den gesunkenen Außenwert des Euros zurückgeführt werden. Entsprechende Berichte und Kommentare waren in den ersten Monaten dieses Jahres schon zu lesen und sie alle folgten dem Ziel, die aufkommende Unruhe unter den Sparern schon im Keim zu ersticken.

Gerade der gesunkene Außenwert des Euros ist aber eine Erklärung, die in die richtige Richtung weist. Auch er ist kein Naturereignis, sondern alleiniger Ausfluss der Politik der Europäischen Zentralbank. Sie hat unter Mario Draghis Führung den Außenwert der Gemeinschaftswährung bewusst herabgesetzt, um den taumelnden Schuldnern der Eurozone unter die Arme zu greifen.

Je mehr über die Inflation geredet wird, desto besser

Augenblicklich funktioniert das Experiment noch. Dank niedriger Zinsen, moderater Inflation und einer kreditfinanzierten Scheinblüte gelingt es den Problemschuldnern noch, ihren Kopf über Wasser zu halten. Den Preis für dieses Überleben zahlen die Sparer.

Gerät die Inflation jedoch in den nächsten Jahren außer Kontrolle und das meint jetzt keine Hyperinflation mit astronomischen Zahlen, sondern einen Kaufkraftverlust, der dauerhaft über dem Inflationsziel von zwei Prozent liegt, ohne dass man eine plausible Erklärung dafür beibringen kann, droht eine gefährliche Abwärtsspirale, die, wie die Währungsgeschichte zeigt, im Extremfall den Währungswert völlig ruinieren kann, weil sie das Vertrauen in die Währung von innen aushöhlt und zerstört.

Damit die Sparer, insbesondere jene, die sich für Wirtschaftsfragen nur eher am Rande interessieren, von dieser Entwicklung nicht unbemerkt überrollt werden, wäre es wünschenswert, wenn das leidige Thema Inflation uns nicht nur vorübergehend, sondern dauerhaft erhalten bliebe, zumindest in den Medien.

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Paraguay am zweiten Spieltag der Gruppe D mit einem knappen 1:0-Sieg gegen die Türkei durchgesetzt und diese damit aus dem Turnier geworfen.

Bereits [ ... ]

Bericht: Verfassungsschutz fürchtet Angriffe auf Rechenzentren

Rechenzentren und KI-Infrastruktur geraten nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden zunehmend ins Visier von Linksextremisten und ausländischen Akteuren. Das berichtet die "Welt am Sonntag" [ ... ]

Der ehemalige Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) erwartet eine Neuregelung der Organspende noch in diesem Jahr. Die Chance auf eine Einführung der Widerspruchslösung in Deutschland sei [ ... ]

Die frühere CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer erklärt sich die Unzufriedenheit in der Partei mit Bundeskanzler Friedrich Merz vor allem mit enttäuschten Erwartungen. Die CDU sei [ ... ]

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Brasilien in einem zumindest in der ersten Hälfte überzeugenden Spiel mit 3:0 gegen Haiti durchgesetzt. Bereits zur Halbzeit führten die Brasilianer [ ... ]

Im Münchner Stadtteil Milbertshofen ist in der Nacht zu Samstag der Waggon eines Güterzugs von einer Brücke auf eine Straße gestürzt. Mindestens eine Person sei lebensgefährlich [ ... ]

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) bleibt dem Tag der offenen Tür der Bundesregierung fern. Das berichtet das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" in seinen Samstagausgaben.

Eine Sprecherin [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.