AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Die Abwesenheit von Gold als Zeichen des Reichtums?

Lieber Investor,

Schweden und Dänemark sind reiche Länder. Der Bevölkerung geht es gut und der allgemeine Wohlstand ist sehr hoch. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb verzichtet man auf den Kauf von Gold, zumindest auf der Ebene der Notenbanken.

Einen ganz anderen Weg geht die Schweiz. Sie ist in vielen Punkten mit Schweden vergleichbar. In ihr leben nur 1,5 Millionen Menschen weniger als in Schweden, die Wirtschaftsleistung ist ähnlich hoch, die Währung ist ebenfalls eine eigene, aber die Goldreserven sind mit 1.040 Tonnen weitaus höher als die von Schweden und Dänemark zusammen. Dennoch ist der Schweizer Franken nur zu sechs Prozent durch Gold gedeckt.

Die vom World Gold Council veröffentlichte Statistik enthält noch einige andere auf den ersten Blick überraschende Zahlen. Wussten Sie beispielsweise, dass die kleinen Niederlande mit 612,5 Tonnen als weltweit zehntgrößter Goldhalter gleich auf den wirtschaftlichen Riesen Japan folgen, das über 765,2 Tonnen Gold verfügt? Doch während die Niederlande 63,9 Prozent ihrer Währungsreserven in Gold vorhalten, sind es bei der Bank of Japan nur bescheidene 2,4 Prozent.

Der kleine Libanon besitzt mit 286,8 Tonnen mehr Gold als das große Spanien (281,6 Tonnen). Wobei sich die Anteile des Goldes an den Gesamtreserven mit 20,7 (Libanon) und 17,1 Prozent (Spanien) nicht sehr groß unterscheiden. Auf jeden Libanesen kommen aber über sieben Spanier und auch das erwirtschaftete Bruttoinlandsprodukt ist auf der Iberischen Halbinsel wesentlich größer als an der östlichen Mittelmeerküste.

Viele Zukäufe, relativ wenige Verkäufe

Den größten Anteil ihrer Reserven halten nicht einmal die USA in Gold, obwohl sie mit dem US-Dollar die Welthandels- und Weltreservewährung schlechthin stellen und deshalb eigentlich nicht groß auf andere Währungen ausweichen müssten. Dieser  Titel geht an Tadschikistan, dessen Währungsreserven zu 81,4 Prozent aus Gold bestehen.

Stark erhöht haben ihre Goldreserven in diesem Jahr die Türkei und Russland. Beide Länder kämpfen mit einer ausgewiesenen Wirtschafts- und Währungsschwäche und vor diesem Hintergrund liegt es nahe, dass sowohl der russische Rubel als auch die türkische Lira mit Gold gestützt werden sollen. Die Türkei kaufte zu diesem Zweck allein im Januar 33,9 Tonnen, Russland immerhin 29,9 Tonnen Gold zu.

Auch Argentinien (5,0 Tonnen), Ungarn (3,1 Tonnen) und Kasachstan (1,8 Tonnen)  haben ihre Goldreserven signifikant vergrößert. Gold verkauft haben hingegen die Notenbanken Weißrusslands (5,5 Tonnen), der Mongolei (0,3 Tonnen), Tschechiens (0,2 Tonnen) und Mexikos (0,1 Tonnen). Wobei die Verkäufe mit Ausnahme von Weißrussland alle auf einem sehr niedrigen Niveau lagen.

In Summe stehen die Notenbanken damit weiterhin klar auf der Käuferseite. Sie erwerben Gold aus der laufenden Goldminenproduktion oder von anderen privaten Anlegern. Das werden sie gewiss nicht ohne Grund tun und dieser Aspekt sollte uns auch als Privatanleger zu denken geben. Das nur für den Fall, dass das elektronische Geld zwar kommen, aber auf Dauer nicht bleiben wird.

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse

Die Bundeswehr rückt bei der Besetzung der Litauen-Brigade von ihrem bisherigen Prinzip der ausschließlichen Freiwilligkeit ab. Künftig sollen Dienstposten für den Großverband [ ... ]

Der Chef des Düsseldorfer Energiekonzerns Uniper, Michael Lewis, sieht sein Unternehmen gut vorbereitet für einen Ausstieg des Bundes.

"Wir sind fit für die Reprivatisierung", sagte Lewis [ ... ]

Die Linke hat die von Bauministerin Verena Hubertz (SPD) angekündigten Einschnitte beim Wohngeld scharf kritisiert. Mit der Kürzung beim Wohngeld verschärfe Hubertz die Notlage am Wohnungsmarkt, [ ... ]

Innenminister uneins über Zukunft von 500.000 Syrern in Deutschland

Die Innenminister der 16 Länder und Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) konnten sich bei ihrer dreitägigen Sitzung in Hamburg nicht über den zukünftigen Umgang mit syrischen [ ... ]

Nach intensiven Beratungen beim Europäischen Rat hat Bundeskanzler Friedrich Merz am Freitag eine gemischte Bilanz der aktuellen europäischen Herausforderungen gezogen. Im Mittelpunkt standen [ ... ]

Im Libanon ist ein Waffenstillstand in Kraft getreten. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu plane derzeit keine weiteren Vergeltungsmaßnahmen [ ... ]

Wissenschaftler von 27 europäischen Forschungseinrichtungen haben vor einer Schwächung zentraler Schutzmechanismen bei der Zulassung von Pestiziden gewarnt. Ihre Empfehlungen für das geplante [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.