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BVB: Es kam leider so, wie es kommen musste!

Liebe Leser,

es war eine der strittigsten Entscheidungen der letzten Jahre im Fußballgeschäft. Nachdem am Dienstag drei Sprengkörper nahe dem BVB-Mannschaftsbusses explodierten, wurde das für Dienstag angesetzte Champions-League-Viertelfinale zwischen Dortmund und Monaco gerade einmal einen Tag nach hinten verschoben. Sicherlich war die Entscheidung nicht einfach, denn eine weitere Aufschiebung wäre angesichts des strikten Zeitplans der UEFA kaum möglich gewesen. Eine wirkliche Alternative gab es für den BVB nicht. Eine einseitige Absage hätte den automatischen Ausschluss aus dem millionenschweren Wettbewerb bedeutet.

Heimniederlage wirft weitere Fragen auf

Dass man das für Mittwoch angesetzte Hinspiel mit 2:3 verlor, zeigt zum anderen nur umso deutlicher, dass die Entscheidung aus sportlicher Sicht wenig Sinn machte. Meiner Meinung nach ist klar, dass das drohende Aus im wichtigsten europäischen Fußballwettbewerb die ohnehin pessimistische Stimmung der BVB-Anleger weiter trüben wird. Bereits am Donnerstag zeigten die Ereignisse Wirkung. Das Papier des Bundesligisten rutschte zur Mittagszeit um 3,5 Prozent ab.

Die Anleger-Bedenken

Die Gründe hierfür kann man wie folgt zusammenfassen: Das Aus in der Champions-League geht einher mit dem Wegbleiben von Millionen-Einnahmen, welche zwar nicht konkret eingeplant sind, aber dennoch wünschenswert wären. Zweitens könnten die Anleger aufgrund der durch den Anschlag entstandenen psychischen Belastungen der Spieler misstrauisch werden, ob die Fußballer ihre Leistung in naher Zukunft abrufen können. Drittens steht eine Teilnahme an der Königsklasse in der nächsten Saison auf Messers Schneide, da eine Qualifizierung aufgrund der zuletzt mäßigen Bundesliga-Ergebnisse infrage steht. Der derzeitige Platz vier in der Tabelle würde nur zur Champions League-Quali in der kommenden Saison reichen – also eine potenziell unwägbare Situation.

Ein Hoffnungsschimmer bleibt

Immerhin: Es gibt noch einen Hoffnungsschimmer für die Schwarz-Gelben. Im Rückspiel nächste Woche brauchen die Borussen einen fulminanten Auswärtssieg mit mindestens zwei Toren Unterschied, um das Duell mit Monaco doch noch zu einem – zumindest sportlichen – Erfolgserlebnis zu führen.

EinBeitrag von Norman Stepuhn.

Herzliche Grüße

Ihr Robert Sasse

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