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K+S: Das lange Warten hat endlich ein Ende!

Liebe Leser,

es ist vollbracht. Die fünfjährige Bauphase des verheißungsvollen Projekts „Legacy“ in Kanada wurde am Dienstag mit einem feierlichen Festakt abgeschlossen. Dies teilte der Kali- und Salzkonzern K+S jüngst in einer Presseveröffentlichung mit.

Die Entstehungsgeschichte

2010 übernahm K+S den kanadischen Konzern Potash One und sicherte sich damit die Möglichkeit zur Errichtung von Kaliwerken in Kanada. 2011 vom Aufsichtsrat genehmigt, startete der Bau für das ambitionierte Projekt im Sommer 2012. Mitte letzten Jahres fand schließlich die symbolische Inbetriebnahme statt. Federführend verantwortlich für das Projekt ist die aus der Übernahme von Potash One entstandene Beteiligungsgesellschaft K+S Potash Canada. K+S investierte bis heute etwa 3,1 Milliarden Euro in das Unterfangen, welches deshalb als bisher größtes Einzelprojekt in die Unternehmensgeschichte eingehen wird.

Ambitionierte Ziele

Mit dem neuen Kaliwerk in der Prärieprovinz Saskatchewan will K+S sowohl die internationale Wettbewerbsfähigkeit stärken, als auch die durchschnittlichen Produktionskosten minimieren. Wie in jener Provinz üblich entspricht die neue Bezeichnung des Werkes der nächstgelegenen Gemeinde. Somit wird die neue Kalifabrik den Namen „Bethune“ tragen.

Die erste verkaufsfähige Tonne Kali soll – wie bereits im Vorfeld geplant – Ende Juni produziert werden. Der erste Kalitransport, der per Güterzug vom Werk in Saskatchewan zur neuerrichteten K+S-Hafenanlage in Vancouver erfolgen soll, ist für den weiteren Jahresverlauf angedacht. Vom Port aus soll das Kali dann vor allem an Kunden in Asien und Südamerika gesendet werden. Die forcierte Produktionskapazität in Höhe von zwei Millionen Tonnen soll ab Ende 2017 erreicht werden, so K+S weiter.

Dr. Ralf Bethke, Aufsichtsratsvorsitzender bei K+S, hob hervor, dass man mithilfe des neuen kanadischen Kaliwerks die Chance habe, die „Rohstoff- und Produktionsbasis der K+S Gruppe nachhaltig [zu] stärken und damit eine langfristige Perspektive über die zeitliche Reichweite unserer deutschen Kalivorkommen hinaus [zu] eröffnen“.

Provinz-Premierminister ist erfreut

Brad Wall, Premierminister der Provinz Saskatchewan, war angesichts des Bauabschlusses erfreut und gab zu Protokoll, dass „das Legacy Projekt […] die Position unserer Provinz als weltweit führender Kaliproduzent“ verstärke. Des Weiteren bedankte sich der Politiker für „diese Investition, die Arbeitsplätze und vielfältige Chancen in Saskatchewan schafft“.

Mit Verspätung

Eigentlich war die vollständige Inbetriebnahme der gigantischen Anlage bereits für Ende 2016 vorgesehen. Das Gelingen des Projekts wird meiner Meinung nach maßgeblich über die Zukunft des MDax-Unternehmens entscheiden. Wir dürfen jedenfalls gespannt sein, ob sich die Verheißungen des Vorstands erfüllen werden.

EinBeitrag von Norman Stepuhn.

Herzliche Grüße

Ihr Robert Sasse

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