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Wirecard: Das Baltikum könnte zu einer wahren Goldgrube werden!

Liebe Leser,

spätestens seit der Bekanntgabe einer neuen Kooperation mit der russischen Unterhaltungsplattform My.com Mitte des letzten Jahres wurde deutlich, dass das Finanzdienstleistungs-Unternehmen Wirecard seine Fühler vor allem auch in Richtung Osteuropa austreckt.

Kooperation mit Zabolis Partners

Wie nun aus einer Pressemitteilung des Konzerns hervorgeht, konnte man eine weitere Akquirierung im östlichen Teil Europas abschließen. So habe man eine der größten Private-Equity-Gruppen in den baltischen Ländern für eine Zusammenarbeit gewinnen können. Konkret geht es hierbei um das Großunternehmen Zabolis Partners.

Wirecard als Acquiring-Partner

Im Zuge der Kooperation soll Wirecard als Acquiring-Partner bei Kreditkartenzahlungen über Mastercard und Visa auftreten. Dabei soll das gesamte E-Commerce-Angebot des baltischen Großkonzerns im Fokus stehen.

Hierzu zählen beispielsweise auch die Online-Shops von Kesko. Das in Helsinki sitzende Unternehmen Kesko beschäftigt etwa 23.000 Mitarbeiter (Stand 2014) und gilt mit seinen Filialen in Nordosteuropa als führende Einzelhandelskette im Baltikum. Neben Kesko ist Wirecard in Zukunft auch für die FinTech-Unternehmen – wie beispielsweise Mokipay und Mokilizingas – zuständig.

Der lukrative baltische Internetmarkt

Die Hinwendung zum baltischen Markt sei vielversprechend, so Wirecard weiter. Denn: Etwa 70 Prozent der baltischen Bevölkerung (etwa 6,12 Millionen) nutze das Internet. So gibt ein durchschnittlicher litauischer E-Shopper jährlich etwa 630 Euro aus.

Wirecard zeigte sich siegesgewiss

Julia Kitzinger, Vice President Sales Digital Commerce bei Wirecard, freute sich über die forcierte Kooperation und zeigte sich angesichts der anstehenden Arbeit siegesgewiss: „Mit unseren weltweiten Zahlungslösungen sind wir in der Lage, einen nahtlosen Acquiring-Prozess anzubieten. Gleichzeitig reagieren wir auf die Bedürfnisse von Unternehmen nach Sonderprojekten innerhalb ihrer Gruppe und für Submerchants beispielsweise im Zusammenhang mit neuen Wallet-Lösungen.“

EinBeitrag von Norman Stepuhn.

Herzliche Grüße

Ihr Robert Sasse

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