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K+S: Dinge, die Mut machen!

Lieber Leser,

die Zahlen wurden mit Spannung erwartet, letztlich kam es zu keinen größeren Überraschungen. Wie der Kali- und Salzhersteller K+S mitteilte, verbesserte sich der Konzernumsatz im ersten Quartal des Jahres um 2,8 Prozent auf 1,13 Mrd. Euro. Die Analysteneinschätzungen konnten damit leicht übertroffen werden. Auf der Gewinnseite kam es hingegen zu deutlichen Einbußen. Das operative Ergebnis (EBIT I) sackte um 37 Prozent auf 137,4 Mio. Euro ab, der bereinigte Gewinn verschlechterte sich um gut 36 Prozent auf 94,6 Mio. Euro bzw. 0,49 Euro pro Anteilsschein.

Der Rückgang kam jedoch nicht von ungefähr und lag im Rahmen der Erwartungen. Hier wirkten sich unter anderem Produktionsunterbrechungen an den Hauptwerken zur Kaliproduktion und der Preisverfall im Kaligeschäft belastend aus. Hinzu kam eine Einmalzahlung an die Mitarbeiter.

Positive Signale

Trotz alledem gibt es auch ermutigende Signale. Bereits das zweite Quartal in Folge sind im Bereich „Kali- und Magnesiumprodukte“ anziehende Preise zu verzeichnen. „Wir sehen, dass die Kalipreise sich erholen und wir gehen davon aus, dass das über das Jahr auch Bestand haben wird“, sagte Finanzchef Burkhard Lohr, der am 12. Mai den Vorstandsvorsitz vom langjährigen Konzernchef Norbert Steiner übernimmt. Die Jahresprognose, die eine „spürbare“ Verbesserung von Umsatz und Ergebnis vorsieht, wurde bestätigt.

In der neuen Kali-Mine „Bethune“ in Kanada, bislang bekannt unter dem Projekt-Namen „Legacy“, soll zudem bis Ende Juni die erste Tonne Kali gefördert werden. Bis Ende dieses Jahres soll dann die volle Produktionskapazität von 2 Mio. Tonnen erreicht werden. „Mit unserem neuen Standort machen wir einen sehr großen Schritt nach vorne bei der Internationalisierung des Geschäftsbereichs Kali- und Magnesiumprodukte“, erklärte Noch-CEO Steiner.

EinBeitrag von Hermann Pichler.

Herzliche Grüße

Ihr Robert Sasse

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