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Geldsystem: Zerfall schreitet voran

Die Massenmedien vermelden das Ende der Krise. Doch davon kann keine Rede sein. Die Krise wurde nur künstlich verdeckt. Unter der Oberfläche rumort es weiter. Ist der wirtschaftliche Supergau noch aufzuhalten? Die Geldsystemkrise und die Folgen. Interview mit Prof. (em) Bernd Senf.  

 

BERND SENF,  lehrte von 1973 bis März 2009 als Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule für Wirtschaft (FHW) Berlin. Seit April 2009 ist er nur noch frei schaffend tätig – mit  Vorträgen, Seminaren, Workshops, Veröffentlichungen und der Begleitung zukunftsweisender Projekte. --->www.berndsenf.de

 

Michael Mross sprach mit Bernd Senf über die wahren Ursachen der Krise, die in Wirklichkeit eine Geldsystem-Krise ist:

Geld=Schulden. Schulden erzeugen Zinsen. Diese Zinsen können im System nur durch neue Schulden "bezahlt" werden. Durch Zins- und Zinseszinseffekt ergibt sich mit der Zeit eine explosionsartige Vermehrung der Schulden auf der einen Seite -  und der Vermögen auf der anderen Seite. Das "Spiel" geht so lange, bis keine Schuldner mehr gefunden werden können.

Wenn aber keine neue Schulden mehr erzeugt werden können, dann kollabiert das System, weil Zinsen nicht mehr gezahlt werden können. Die "Gretchen-Frage" für das die Geldsystemkrise lautet also: Können neue Schulden=neue Kredite erzeugt werden - und welche Folgen hat das? Kann man damit das System noch einmal "anwerfen"? 

 

Wenn aber keine neue Schulden mehr generiert werden, sprich: Kredite ausgegeben werden - kommt es dann zu einem deflatorischen Kollaps des Systems?

 

Interview Teil 1:
Variante 1 des Systemkollaps: Schuldner brechen unter Schuldenlast der zusammen. Größte Gefahr: Staatsbankrott. Eingriffe des Staates ohne grundlegende Wirkung. Rettungsmaßnahmen nur eine „Rettungsillusion“. Eingriffe beziehen sich nur auf Symptome, nicht auf wirkliche Ursachen der Krise.
 


Interview Teil 2
Variante 2 des Systemzusammenbruchs: Hyperinflation. Parallelen zu den 20iger Jahren sichtbar. Problematik: Banken halten derzeit Geld zurück. Doch irgendwann wird das Geld in den Wirtschaftskreislauf eingeschleust. These: Silvio Gesell – man muss den Geldhorter bestrafen.



Interview Teil 3
Problematik Giralgeldschöpfung. Irvin Fisher: Banken bilden Verstärker der Krise. Banken bieten erst „easy credits“, anschließend sind sie doppelt vorsichtig. Damit verstärkt sich die Krise. Problem: Niemand fragt nach den wirklichen Ursachen der Krise. Forderung: Die Geldschöpfung muss durch die „Monetative“ kontrolliert werden.
 


Interview Teil 4
„Monetative“ als Steuerungsinstrument für die Geldschöpfung mit Möglichkeit, dem Staat Geld ohne Zinsen zur Verfügung zu stellen.    Geldsystem muss in diese Richtung „umgesteuert“ werden.

Lösung der Krise: Spekulationskapital muss enteignet werden. „Spielgeldbesitzer“ müssen Risiko selber tragen, - bedeutet: Ihre Forderungen sind wertlos. Es kann nicht hingenommen werden, dass Spekulanten-Risiko von der der Allgemeinheit getragen wird. Wenn allerdings nichts passiert, dann gilt: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“.
 
 
 
 

Bücher von Bernd Senf:

      

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