"Wir haben vor zwei Tagen von dem Fall erfahren. Wir nehmen ihn sehr ernst und versuchen die genauen Umstände zu klären", sagte Friederike Lorenzen, Sprecherin von Bayer Schering Pharma dem Tagesspiegel am Samstag. "So ein Todesfall ist natürlich immer tragisch, aber es ist bekannt, dass es in ganz seltenen Fällen zu Embolien kommen kann. Das steht auch in der Packungsbeilage", fügte sie hinzu. Das gelte für alle Verhütungsmittel dieser Art, nicht nur für die ihres Hauses.
Das Unternehmen hatte Yaz erst im vergangenen Jahr in Europa auf den Markt gebracht. 2008 machte Bayer Schering mit Yaz, Yasmin und Yasminelle 1,22 Milliarden Euro Umsatz, so viel wie mit keiner anderen Produktgruppe.



