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Finanzkrieg: Krieg mit anderen Mitteln

Der erste Weltkrieg "Geld gegen Staaten". Wie es an der Eurofront weiter geht erklärt Oberstleutnant Sanftleben. Doch auch Dollarland und Pfundland sind sturmreif. Beide sind kaum noch verteidigungsfähig. 

 

 

Der erste Weltkrieg: "Geld gegen Staaten". Ein sehr ungleicher Krieg, weil der Gegner Massenvernichtungswaffen einsetzt.

Der Krieg "Geld Gegen Staaten" begann 2007 mit einem Angriff von Big Money. Dieser Angriff erfolgte dezentral und äusserst heimtückisch.

Der aktuelle Angriff startete vor wenigen Wochen. Der Stoß ging gezielt auf Euroland, weil  es nicht mehr wehrfähig ist. Der Gegner weiß, dass die Pulverkammern in Euroland leer sind. Der Stoß erfolgte deshalb gezielt über die Südfront, unsere Achillesferse. Dort wurde zugeschlagen.

Der französische Oberbefehlshaber von Euroland hat erstmals von Generalmobilmachung gesprochen. Seit dem  laufen die Geldpressen Tag und Nacht.

Die Fage ist allerdings, ob auch Pfundland und Dollarland nicht schon sturmreif sind? Beide sind ebenfalls kaum noch verteidigungsfähig. Die Notenpressen sind bereits seit langem überlastet und auch veraltet. Es könnte allerdings sein, dass zwischen Pfundland und Dollarland ein Nichtangriffspakt geschlossen wurde.

Es aber auch möglich, dass es zu einen Abnutzungskrieg kommt mit Dauerangriff gegen Euroland von allen Seiten. Jede Woche wird bekanntlich eine Verteidigungslinie nach der anderen geräumt.  Die Finanzwaffentechnik scheint bei uns zu versagen. Deshalb haben wir keine Chance mehr. Für einen Entlastungsangriff fehlen uns die Mittel. Unsere Kommandeure sind verzweifelt. Der Gegner herrscht auf dem Schlachtfeld.

Der Gegener hat das Gesetz des Handelns. Die Kanzlerin setzt offenbar auf Kapitulation: Sie will das Vertrauen der Finanzmärkte wieder herstellen. Das hat im gegnerischen Lager einen großen Lacherfolg erzielt.

 

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