WDR-ARD-Sexskandal: Wieder Mitarbeiter freigestellt

Die Affäre um sexuelle Belästigungen durch Korrespondenten und ranghohe Mitarbeiter bei der ARD-Anstalt weitet sich aus: Ein weiterer Täter wurde "freigestellt".

 

Nach BILD-Recherchen wurde im Zuge der internen WDR-Ermittlungen am Sonntag ein weiterer hochrangiger Mitarbeiter freigestellt. Ein WDR-Sprecher bestätigte den Vorgang auf BILD-Anfrage. Zu konkreten Vorwürfen und zu der Identität des Mannes wollte der Sender keine Angaben machen.

Damit weitet sich die Affäre um sexuelle Belästigungen weiter aus, als Täter gelten auch Personen, die jeder kennt z.B. aus Tagesschau und Tagesthemen. - Der WDR will jedoch keine Namen nennen.

Losgetreten wurde die Affäre rund um sexuelle Belästigungen durch diverse Veröffentlichungen des stern und des Recherchebüros Correctiv. Dabei ging es um Anschuldigungen gegen einen ehemaligen WDR-Korrespondenten, gegen einen hochrangigen WDR-Journalisten und einen Mitarbeiter einer WDR-Tochterfirma.

Der Spiegel legte in seiner jüngsten Ausgabe nach und berichtete von Vorwürfen gegen drei weitere WDR-Mitarbeiter. Betroffen sein sollen ein prominenter TV-Kollege, der mittlerweile im Ruhestand ist, ein Hörfunk-Journalist, der wegen Stalkings bereits aktenkundig sein soll, aber bis heute beim WDR arbeitet; und ein Mitarbeiter der Abteilung Revision.

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