AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Roubini: Euro endet im Chaos - Deutschland ist schuld

Nouriel Roubini: „Die Wahrscheinlichkeit, dass einige der schwächeren Mitglieder in diesem Jahrzehnt beschließen, die Währungsunion lieber zu verlassen, beträgt 40 bis 50 Prozent“. Um Austritte zu verhindern, müsse der europäische Rettungsschirm erweitert werden. Harte Kritik an Deutschland. 

 

Der Wirtschaftswissenschaftler Nouriel Roubini hat den Kurs der Bundesregierung in der Eurokrise scharf kritisiert. Die zögerliche Haltung der Regierung von Angela Merkel sei gefährlich, sagte der Professor von der New York University der Zeitung „Die Welt“ (Donnerstagausgabe) am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos. Zudem forderte Roubini die Regierung in Berlin auf, die Haushaltskonsolidierung hinauszuschieben, um eine konjunkturelle Erholung in den Peripherieländern der Eurozone zu erleichtern.

„Die Wahrscheinlichkeit, dass einige der schwächeren Mitglieder in diesem Jahrzehnt beschließen, die Währungsunion lieber zu verlassen, beträgt 40 bis 50 Prozent“, sagte Roubini. Um Austritte zu verhindern, müsse der europäische Rettungsschirm erweitert und ein Teil der europäischen Staatsschulden umgeschuldet werden.

Portugal werde in jedem Fall finanzielle Hilfe der europäischen Partner brauchen: „Das lässt sich nicht verhindern. Die Frage ist nur, ob die europäischen Politiker die Lehre von 2010 gelernt haben und nicht wieder bis zum letzten Moment warten, wenn Märkte sie zum Handeln zwingen.“ Das Argument der Bundesregierung, erst ihre sture Haltung im Frühjahr 2010 habe die Griechen zu weitreichenden Zugeständnissen bewegt, lässt Roubini nicht gelten. Sicher sei, dass der Preis für diese Taktik „eine massive Ansteckung im Rest der europäischen Peripherie, eine massive Korrektur an den globalen Aktienmärkten und eine erhebliche Verlangsamung der globalen Wachstumsdynamik“ gewesen sei. „Die Deutschen sollten diesen Fehler besser nicht noch einmal machen“, sagte der Wissenschaftler.

Auch im Falle Griechenlands sei Eile geboten. Ein Forderungsverzicht der Gläubiger im Zuge einer Umschuldung sei zwingend und dringend: „Wird das jetzt gemacht, lässt sich das in geordneter Weise durchziehen. In zwei oder drei Jahren würde es ein Chaos geben.“

Dauerhaft stabilisieren lasse sich der Schuldenstand von Ländern wie Griechenland aber selbst nach einer Umschuldung nur, wenn das Wirtschaftswachstum in Schwung gebracht werde. Dazu sei eine laxere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und eine laxere Finanzpolitik der Bundesregierung vonnöten. „Die EZB sollte die Leitzinsen für eine lange Zeit niedrig halten – und sie sollte aufhören, davon zu reden, die Zinsen erhöhen zu wollen.“ Außerdem müsse „Deutschland die fiskalische Konsolidierung verschieben.

Es wäre weit besser, wenn die Bundesregierung für eine Weile die Ausgaben erhöhen und die Steuern senken würde“. Es sei „wirklich entscheidend, das Wirtschaftswachstum in der Peripherie in Gang zu bringen. Aber mit der geldpolitischen Position der EZB und der falschen Finanzpolitik in Deutschland wird es wohl eine lang andauernde Stagnation in der Peripherie geben – japanische Verhältnisse, wenn nicht schlimmer. Wenn das passiert, könnte die Eurozone im Chaos enden.“

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse

Spanien ist mit einem unerwarteten 0:0-Unentschieden gegen den Außenseiter Kap Verde in die Weltmeisterschaft gestartet.

Trotz einer dominanten Leistung und zahlreicher Chancen gelang es der Mannschaft [ ... ]

Die USA entziehen der Nato mit sofortiger Wirkung ihre Zusage für wichtige militärische Beiträge auf See und in der Luft. Das bestätigten drei Quellen aus Nato-Kreisen am Montag der [ ... ]

Im französischen Évian-les-Bains hat am Montagabend der G7-Gipfel begonnen.

Bei dem dreitägigen Gipfel stehen vier Themen im Mittelpunkt. So soll es unter anderem um die Situation im Nahen [ ... ]

Die Europäische Union hat am Montag die Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine offiziell begonnen.

EU-Ratspräsident Antonio Costa sprach von einem "historischen Tag". Vertreter beider Seiten starteten [ ... ]

DGB-Chefin Yasmin Fahimi hat die Äußerungen von Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) zur geplanten Bafög-Reform scharf kritisiert. "Ich finde es unsäglich", sagte Fahimi am [ ... ]

Union will Sonderstrafrecht für Spitzenpolitiker abschaffen

Die Unionsfraktion im Bundestag unterstützt den Vorstoß der Konferenz der Landesjustizminister, den besonderen Schutz von Politikern vor Beleidigungen zu entschärfen.

Der Justiziar der Unionsfraktion, [ ... ]

Die Rentenkommission der Bundesregierung soll ihre Empfehlungen für die Reform der Alterssicherung schon am Dienstag kommender Woche (23. Juni) an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) oder Arbeitsministerin [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.